Lexikon

Donnerstag, 14. Mai 2015

Ratzfatz gemachte Kissen als Mitbringsel




...in -wieder einmal- einem meiner Lieblingsstoffe:  Chenille im Rips verwoben  und in einer Farbkombi wie ich sie liebe: petrol und braun.






...schnell mal 2 schlichte Kissen mit Flügelrand angefertigt als kleines Mitbringsel. Diese hier sind nicht grösser als 35cm, die Inlets mache ich dann auch immer genau passend selbst. Meine Anleitung zu den Kissen  findet Ihr HIER.  Bunte Kissen nach dieser Anleitung gab es auch schoneinmal  in diesem Post HIER zu sehen.  Fragt gerne nach, falls Ihr Probleme bei der Umsetzung habt ...und klar- selbstverständlich freue ich mich über einen Link auf meine Seite wenn Ihr die Kissen nacharbeitet :) .





 Das geht ratzfatz, hier mit Reißverschluss. Auch immer gut mit Hotelverschluss und schönen (Druck-) Knöpfen anzufertigen.







...schön ist:  ich habe noch etwas von dem Stoff, so dass ich für mich ein kleines Täschchen anfertigen kann. Bin ja nicht sooo der Taschentyp ( eher so der Hosentaschentyp :) )  , aber aus dem Stoff wünsche ich mir schon lange eine kleine Tasche. 


Mittwoch, 6. Mai 2015

Es ist Midsommar-Zeit

       Dieser Rock ist für mich ganz eng verbunden mit meinen ersten Erfahrungen in der Nähnerd-Welt.



Vor gut zwei Jahren habe ich ihn bei der Suche nach Schnittmustern entdeckt und staunte:
Der Schnitt, der Look, die abknöpfbare Tasche, ein einziger Rock für viele Kleidergrössen umknöpfbar, dann auch noch zum Wenden... ich war begeistert.  Dann war ich ganz schnell entsetzt.  Umsonst? Gratis?
Zu dieser Zeit steckte ich noch ganz tief in meiner Selbständigkeit- seit mehr als 10 Jahren betrachtete ich alles mit den Augen einer Geschäftsfrau.  Soviel Arbeit in einen so tolles Stück zu stecken und kein Geld damit verdienen... ich trauerte sozusagen stellvertretend um die entgangenen Einnahmen. Ganz allmählich gewöhnte ich mich daran, dass es Menschen offensichtlich einfach Freude macht, Tutorials und Schnittmuster für lau zu erstellen und uns vefügbar zu machen.  Zum Midsommar-Rock von Melli sage ich einfach mal von Herzen Danke!!  Für mich ist das ein echter Klassiker und die Anleitung ist wirklich top!
Ich hatte ja vermutet hin und wieder mal den Rock "im echten Leben" zu sehen, der ist ja doch auch ein bisschen markant, aber ganz ehrlich:  ich habe ihn in den Jahren lediglich einmal bewusst gesehen und das auch noch bei einer Frau die ich gut kenne.
Seltsam ist, dass ich den Rock bisher noch überhaupt nicht selbst genäht habe. Ich bin ja stets auf der Suche nach "abnehmtauglicher" Bekleidung. Der Midsommar-Rock ist ja wohl das Paradestück: umknöpfen und bums!
Beim Stöbern in Fainuschkas Blog  habe ich einen Stoff gesehen, den musste ich haben.  Das habe ich wirklich nicht sehr oft. Beruflich bedingt habe ich viele Jahre hochwertige oder luxuriöse Einrichtungsstoffe in der Hand und unter der Nähmaschine gehabt, da ist meine persönliche Reizschwelle für einen Boah-Effekt etwas höher.  Klar verarbeite ich alle handelsüblichen Bekleidungsstoffe, aber der hier hat mich schon sehr gereizt. Also fragte ich nach bei ihr: Cotton & Steel  Canvas Mochi Scattered Fuchsia.  Eine Augenweide!
Gekauft habe ich ihn dann online bei Stoffsalat.   Ich wollte unbedingt etwas daraus anfertigen, wovon ich lange etwas habe und wo der Stoff wirklich gut zur Geltung kommt.  Da kam mir dann eeendlich der Midsommar-Rock in den Sinn.  Ganz schön lange Leitung, würde ich mal sagen.





Mir gefällt einfach alles:  Der Schnitt, der Look, die Möglichkeit je nach Kleidergrösse einfach den Rock umzuknöpfen und ganz speziell die abknöpfbare Tasche mit der verdeckten Knopfleiste.









Ursprüngleich wollte ich die Tasche aus einem goldenen Leinenstoff anfertigen, Als ich ihn dann endlich rausgekramt hatte, war der Goldton zu lasch, also nahm ich senfgelbes Leinen. Beim Auflegen der Schnitteile stellte ich fest, dass der fuchsiafarbene Stoff gar keine farblichen Gimmicks braucht. Ich habe dann einfach in Mimikry-Manier die Tasche (fast) komplett aus dem gleichen Stoff angefertigt. 






Lediglich die Lasche zum Anknöpfen ist jetzt noch aus dem senffarbenen Stoff, aber ehrlichgesagt hätte das nicht sein müssen, finde ich.  Die aufgesetzte Klappentasche habe ich nach Anleitung genäht, aber mir war sie zu "beutelig", da habe ich kurzerhand die den unteren Ecken mit ein paar Stichen festgenäht.  Sieht toll aus, würde ich jetzt imemr wieder so machen.





Mir gefällt ja die doppelte Knopfreihe so gut, aber ich war mir nicht sicher ob ich für angemessenes Geld farblich passende Druckknöpfe in wertiger Optik finden würde. Also habe ich nach dem Tutorial von Schnabelina Kam Snaps bezogen. Allerdings habe ich die Kams mit etwas Stylefix beklebt und sie dann vor dem Zusammenziehen festgepappt.  Das geht ganz fix und spart Nerven :).  Kann ich sehr empfehlen.




Mir war ganz wichtig, dass bei dem Stoff der goldene Flitter gut zur Geltung kommt. Dazu habe ich den Zuschnitt so gewählt, dass der Flitter entsprechend der Schwerkraft nach unten fällt :) und zwar umlaufend.. Das bedeutet, dass ich aus 2,5mtr Stoff ein grosses Stück der guten Seite verbraucht habe inklusive eines verschnittenen Rockteils, das ich nun anderweitig verwende.Der Stoff ist nicht ganz so breit und hat nur eine Seite, an der sich der Flitter so schön verdichtet.






Mein Rock ist nicht wendbar. Ich fand, der Stoff verträgt keine Konkurrenz "drunter". Er ist mit sehr shübschem, leicht vorgeknittertem Polyestertaft abgefüttert und damit bin ich sehr zufrieden.



Dieser Rock trägt sich sicher gut in Grösse 34/ 36 wie meine kleine Schneiderpuppe das vorführt.
Ich mit Grösse 42/ 44  kann ihn auch gut tragen, aber irgendwie so geradenoch. Für einen nächsten Midsommar-Rock würde ich das Schnittmuster entsprechend anpassen. Das wird in der anleitung  allerdings erst bei noch "grösseren" Frauen angeraten.Macht ja nix, Ich werde ja hoffentlich zunehmend abnehmen :)  und dann knöpfe ich mir den Rock vor  um .
Tragefotos möchte ich Euch echt nicht zumuten, ich habe wirklich keine passende Strumpfhose zu dem schönen Rock. Da muss (für mich)  echt eine richtig gute, leicht schimmernde, hautfarbene Nylonstrumpfhose her. Ansonsten sieht das ziemlich schäbig aus.   Ich hab´s probiert und stand dand da mit durchfallfarbenen Beinen in dem schicken Rock- geht üüübehaupt nicht.

Ansonsten alles top und gerne wieder!




Tschühüüüs!
Wiebke



Donnerstag, 23. April 2015

Olympiareif, diese Hose...

                      Was liebe ich diesen Schnitt!




Diese Olympia von Farbenmix gehört zu meinen Lieblingsschnitten.
Besonders wenn sie tatsächlich knackeng geschnitten ist und so kess in der Farbkombi wie hier.
Diese Version ist vom letzten Sommer...das war meine erste Olympia, die ich für meine Tochter genäht hatte.
Da das Mädel so schmal und schlank ist, habe ich seinerzeit das Modell in Grösse 116 angefertigt und um 1 cm verschmälert am Bein.  Die Originallänge wurde beibehalten. Bei einer nächsten Version ( die ich noch nicht gezeigt habe) , ist das Bein 6cm länger, das gefällt mir noch nen Tacken besser.







 Hinten werden ja sportliche Falten in die Kniekehle gelegt, da krabbelt die Hose gerne optisch ein wenig hoch. Das habe ich dann bei der zweiten Version mit längerem Bein verhindert.






Den Gummizug habe ich auf das Minimum reduziert und  nur hinten mittig fixiert.  Einfach eingezogen und bewusst "gut sichtbar" mit dicken Raupen fixiert.





Bei der Hose gefällt mir einfach alles, die vielen Schnittteile, die dem Modell was ungemein sportliches geben, die aufgesetzte Tasche und die Besätze an den Schenkeln, wobei ich mir das hier hätte sparen können. Da würde einfach eine Ziernaht in entsprechender Form reichen, wenn nicht mit kontrastfarbigem Stoff gearbeitet wird.





 Unten am Bein wünschte sich die Kleine eine Stickerei.  Da ich keine Stickmaschine besitze, habe ich das Wunschmotiv auf ein leichtes Stickvlies übertragen, aufgebügelt, dann das Füßchen von der Maschine abgenommen und bin dann mit silbernem Stickgarn mehrfach im Freestyle die Konturen nachgelaufen :).
Die Sternchen habe ich dann noch spontan spendiert um das Bild abzurunden und dann habe ich das Vlies wieder abgepiddelt. Die Restefitzel  sind mit der ersten Wäsche dann auch verschwunden.  Das Ergebnis gefällt mir gerade weil es nicht so akkurat "technisch" gestickt wurde und einfach gezeichnet aussieht.  Da werde ich mich noch mal ausführlicher mit befassen.  Ich weiß wohl, dass man das perfektionieren kann mit einem handelsüblichen Handstickrahmen, der den Stoff hält.  Das reizt mich schon sehr.

Meine Güte, auch diese Hose passt nun schon lange nicht mehr.  Leider steht meine Tochter derzeit nicht auf hüftige Hosen, sie findet sie unbequem.  Ich vermute, das liegt daran dass sie seit einem 3/4 Jahr die Schulbank drückt. So ´ne Hose im Sitzen immer wieder hochzuziehen um das "Maurerdecolettee" zu verhindern ist sicher nicht so irre witzig. Eigentlich wollte ich die Hose aussortieren, aber ich glaube die lege ich zu dem Stapel Kinderklamotten die ich im Koffer immer weiter hüten werde. 

Samstag, 11. April 2015

FJKA 2015 Finale



Das Oster-Finale wird mein Jäckchen leider nicht erleben.  Ich habe es mit in den Osterurlaub genommen, fest überzeugt Zeit zum Stricken zu haben.  Dem Urlaub und der Familie :)  tat dieser Irrtum sehr gut. Immer sprang in entscheidenden Momenten eins von 7 Kindern um mich herum und fragte, was ich da mache. Putzig, aber zum Maschenzählen nicht sehr hilfreich :) .Das Jäckchen liegt nun hier und ich habe einen Infekt mit nach Hause gebracht, den ich erstmal auskuriere.
In einigen Tagen mache ich mich wieder ans Stricken. Viel ist gar nicht mehr zu tun, ich muss "nur noch" das zweite Vorderteil fertigstricken und den Rücken oben korrigieren bzw anpassen.  Warum da was nicht aneinanderpasst konnte ich nicht herausfinden.  Ich stricke nun erstmal diese Jacke zuende und hoffe, sie wird passen und sitzen.
Tröstlich, zu lesen, dass auch andere Jacken noch nicht fertig sind.  Da kann man dann gemeinsam das "Finale der Herzen" anpeilen.  Ich habe nicht vor, nach dem Weihnachtskleid Sew Along ein weiteres Teil unfertig hier liegen zu haben- das ist schon sehr unbefriedigend.
Schön aber zu lesen und zu schmökern, wie viele Jacken dann doch noch fertig gestrickt wurden.
Für mich ist das ein sehr anregender, inspirierender Knit along  gewesen. Ich habe einige Entstehungsgeschichten immer wieder angeklickt. Für mich ist Stricken ja immer so nebenher und Privatsache gewesen. So im Schulterschluss an einem jeweils persönlichen Projekt zu arbeiten fand ich auch strickend mal ganz schick :) .  

Jetzt geh ich nochmal gucken im FJKA Finale 
von MMM.




Mittwoch, 18. März 2015

FJKA Zweiter Zwischenstand




Das Frühlingsjäckchen.... Tja hmmm.
Der Rücken und ein Ärmel sind komplett fertig, der zweite Ärmel in der Mache und ein Vorderteil ist "fast" fertig.  Klingt recht entspannt, jedoch:
Ich habe Probleme die Anleitung verständlich zu lesen. Ich hab mir immer wieder Zeile für Zeile vorgenommen, aber irgendwie wird das nichts mit uns beiden. Das linke Vorderteil habe ich bis unter den Armausschnitt bereits wieder aufgeribbelt und neu gestrickt, allerdings komme ich mit den Restmaschen so gar nicht hin.  Damit mir nicht alles brachliegt und ich die Lust verliere, habe ich die Ärmel begonnen. Da gab es so gar keine Schwierigkeiten. Am Ärmel soll laut Anleitung das Muster nur linke Maschen enthalten. Ich bin ja so gar kein Fan von " kraus links".   Es gefällt mir für mich einfach nicht. Nun wollte ich aber mal nicht so sein, habe den ersten Ärmel ensprechend gestrickt und das Anknoten des zweiten Wollknäules ganz an den Rand gelegt. So kann ich ganz zum Schluss entscheiden, ob nun die linke oder die rechts gestrickte Seite mir für das Jäckchen besser gefällt.  Tendenz allerdings eindeutig: glatt rechts.  Da muss ich nochmal an der Armkugel gucken ob mir die Abnahmen so gefallen, denn auf "kraus links" sind sie gar nicht zu sehen - was mir sehr entgegenkommt.  Auf der glatt rechten Seite kann man die Abnahme wohl erkennen,das sieht aber ordentlich aus und unbeteiligte Betrachter würden sich vermutlich nichtmal was dabei denken.


Wenn beide Ärmel fertig sind befasse ich mich nochmal mit den Vorderteilproblemen  und wenn ich dann immer noch nicht zufrieden bin mit Stricken nach Anleitung, dann werde ich das im Freestyle beenden. Ich denke, das kann ich mir zutrauen.
Ansonsten bin ich immer noch ein Fan von dem Glitzerfummel und ich weiß, dass mir der liebe Paketdienst heute oder morgen schicke Plateausandalen mit metallsiertem Leder vorbeibringt. Die habe ich mir bestellt... selbstverständlich nur und ausschlieslich um mich selbst weiter anzufeuern beim Strickwerk *zwinker* .





...



Meinen Ersten Zwischenstand habe ich glatt verpennt, ich hatte wohl einen post geschrieben, aber nur abgespeichert. Den schiebe ich hier jetzt unverändert nach:



"Noch gut 3 Stunden bis Toresschluss, da möchte ich noch kurz und ganz unspekatakulär meinen persönlichen Zwischenstand  des Frühlingsjäckchens durchgeben.  Ich hatte das rechte Vorderteil schon recht flott fast fertig. Leider passte die verbleibende Maschenzahl nicht zum Rückenteil.  Also habe ich  nochmal ein Stück aufgeribbelt und die Abnahmen neu aufgeteilt.  Es passt wohl immernoch nicht, ich werde nun  am Rückenteil die Schulter neu stricken und an die Vorderteile anpassen, damit das auch maschenmässig beim aneinandernähen zusammenpasst.  Diese Woche konnte ich nicht viel stricken, jetzt am Wochenende nochmal einige Stunden aber das war es dann auch schon... ich verorge meinen kränkelnden Sohn, der mir Freitag einmal spontan quer über die Tastatur gekotzt hat ( tschuldigung )  und mit heftigster Verstopfung und folgendem Durchfall zu kämpfen hat.  Wir arbeiten uns derweil durch die anfallende Wäsche, wenn ich nicht grad selbst Verbindlichkeiten habe.
Ich bleibe aber dran am Jäckchen und werde in den nächsten Tagen ein wenig aufholem, so richtig viel Arbeit macht die Jacke ansich ja nicht.

Einen Einblick in die Arbeit habe ich hier   *klick* ja  schonmal gegeben 
 Ich konnte nicht mal ausführlich in der Linkliste stöbern. Einige richtig schöne Jacken kann man ja schon sehen, ganz toll."


 Das war es jetzt mal von meiner Seite. Bis zum nächsten mal!  Die Fertigstellung werde ich wohl im Osterurlaub vollziehen.  Frühlingsjäckchen auf der Almhütte :) .
Wie ich sehe gibt es bei vielen anderen Teilnehmerinnen des FJKA 2015 von MMM zu diesem Zeitpunkt schon  richtig schöne Jäckchen zu bestaunen, schaut da doch auf jeeeeden Fall mal rein. Es lohnt sich!


Donnerstag, 12. März 2015

Echt jetzt? So klein war mein Kind mal? ...Overall von Minikrea


       Vor einigen Tagen: Kinderkleidung aussortieren, umschichten, verleihen, verschenken, verkaufen...





Und plötzlich habe ich diesen kuscheligen Overall in der Hand- vor zweieinhalb Jahren genäht für meinen Sohn, der noch gar nicht geboren war.  Ich wollte so einen richtiges "Willkommenskleidungsstück" nähen, mit Liebe, zum Wohlfühlen und  zweckmässig für ein Kind das im Winter auf die Welt kommen würde. 
Damals hatte ich mir ein Schnittmuster von MINIKREA ausgesucht: einen Overall mit Kapuze.
Ich habe ihn mit Biostoffen genäht:  aussen ein ganz kuscheliger Nicki und innen abgefüttert mit feinem, gerineltem Interlock-Jersey.


   Die Snaps habe ich farblich auf Aussen- und Innenseite abgestimmt, die Bündchen so lang angefertigt, dass man den Overall über eine lange Zeit tragen kann.  Bei der Naht in der Kapuze machte ich mir noch Gedanken um Druckstellen am Hinterkopf :) .



...und dann das ganz ganz frische Kind hineingelegt, die Ärmchen guckten noch gar nicht raus, die Beine vom Overall viel zu lang... Kapuze tief ins Gesicht gezogen und dann warm verpackt im Kinderwagen raus in den Schnee. Das einzige was man sehen konnte, war eine rosa Babynase und geschlossene Augen.  Grösse 62/ 68 war das und wir konnten den Overall noch bis weit in den Sommer tragen, am Strand in Dänemark durch den Wind laufen.







 Und jetzt?
 immer wieder ein: "...echt?  Da hat mein Kind mal reingepasst?" 
Jetzt wird das gute Stück noch einmal gewaschen und kommt in den Koffer mit Dingen, die man immer aufheben wird.

               Die Biostoffe habe ich seinerzeit übrigens im Onlineshop von Siebenblau gekauft.




Dienstag, 10. März 2015

Klugscheissern vom Fach: Scherli

Moin!

Ich habe ein Lexikon eingefügt, das ich zu gegebenen Anlässen mit Fachwissen füttern werde. Es wird also stetig wachsen und gedeihen.
Ich führe dort zukünftig entsprechend meiner posts die Begriffe und die entsprechenden Erläuterungen aus der textilen Wunderwelt auf.

 Freut mich, wenn es Euch freut :) .

Als erstes habe ich mal den Scherli beschrieben.  
Woher der Begriff genau stammt kann ich gar nicht sagen, ich vermute vom "Scheren".
Man hat uns damals im Beruf immer eingebläut, niemals Shirley zu sagen, sondern immer so ein bisschen verniedlichend Scherli weil es so richtig wäre.   Hat mich Anfangs immer sehr fasziniert:  Stoffe, die auf der rechten Seite stellenweise effektvoll "aufgeschnitten" sind. 

Scherli