Lexikon

Montag, 13. Juni 2016

MMM Sommerrock Sew Along 2016 Teil 2

Den gestrigen Tag habe ich nach einer stressigen Woche plus Geburtstag plus Erkältung ( 3 von 4 Familienmitgliedern) einfach mal nix gemacht. Nur morgens die Gartensauna angeschmissen, mich gepflegt  und den Rest des Tages wenige wichtige Dinge erledigt.


Grosses gibt es nicht zu berichten, ich habe meinen Midsommarrock fertiggenäht der eh hier in Arbeit war und habe wieder viel Freude am Anfertigen der abknöpfbaren Tasche gehabt.  Die mache ich echt gerne und mir gefällt auch der dezente Hingucker, den sie liefert am Rock. Dazu kann ich gerne am entsprechenden Thementag dieses Sew Alongs mehr berichten.





Druckknöpfe zum Schliessen des Rockes und zum Anbringen der Tasche habe ich nicht.  Ich hatte meine immer wieder gerne verwendeten Sport-  und Campingdruckknöpfe zum Kaufen in der Hand und plötzlich war mir das zu blöd für die Knöpfe mehr Geld auszugeben als für den Stoff des Rockes.  Also greife ich zu den stets vorhandenen Kam-Snaps.  Die mag ich zwar nicht so sehr, aber  für diesen Rock tun sie es.






Inzwischen ist auch das graue Wildlederzum günstigen Preis (30 Euronen)  geliefert worden, es wird reichen für einen weiteren Midsommarrock und ist schön weich. Also das wird ein schöner Rock, gefüttert mit kräftig pinkem Stoff  und als Druckknöpfe möchte ich kleine Hingucker haben.  Da muss ich noch suchen.  Das jedenfalls ist mein offizielles Sommerrock-Projekt für den Sew Along.



Über den Sew along und den Nähbeispielen der Mitstreiterinnen kommt mir überraschend der Wunsch nach einem Hollyburn-Rock auf.




Dafür hätte ich hier noch einen dünnen jeansartigen Stoff übrig, den ich probeweise dafür verarbeiten würde.  Ob mir dieses Art Rock steht, weiß ich nicht. Aber dass ich durch diesen Sew Along den Anstups bekomme, einen Rock zu nähen auf den ich von selbst nicht kommen würde spricht für diese Sache :). 


Dann liegt hier ein schwarzer Jersey mit Reptildruck: 



Wenn ich die Figur hätte würde ich ihn mir ja eng auf selbige nähen.  Aber nein, die habe ich nicht. Jetzt stelle ich mir immer vor, ob ein Langeneß mit Godetfalten und einem hohen Bund eine Idee sein könnte. Den hab ich schnell aus dem Ärmel geschüttelt und schon mehrmals genäht.

Jaja... Alles keine ausgesprochenen Sommerstoffe bzw Sommerfarben. Aber alles was irgendwie "fröhlich" "sommerlich" oder in der Richtung gemustert ist, damit sehe ich mich leider nicht so.  Alleine schon einen Rock zu nähen, das ist für mich schon ne Sommernummer.  

 Das was bisher bei meinen Mitstreiterinnen und ihren Sommerröcken lief, seht Ihr bei MMM  *hier*  .  Heute gibt es dort als Schmankerl ein Tutorial für nen Rock "auf die Schnelle genäht". 

Bis bald!

Montag, 6. Juni 2016

MMM Sommerrock-SewAlong 2016


                                                             
                                                        
                                                         

Sommerrock Sew Along


Freut mich, freut mich!  Ein kleiner SewAlong, der  mir nicht zuviel aberlangt. Einer der gut in meine Vorbereitungszeit für den Sommerurlaub und die "leichte" Garderobe passt.

Mit Röcken kann ich an meiner Figur eher so im Frühling und im Herbst etwas anfangen mit Strumpfhose
(die so schön kaschiert) und schicken Stiefeln ( die den Blick lenken und im besten Fall die Beine optisch strecken) .  Da trage ich meine ein oder zwei eher kürzeren Röcke sehr gern. Das dann auch eher in meinen geliebten Herbstlichen Farben.   Im Sommer fremdel ich : mit meiner Figur und mit den leichten Materialien und leuchtenden Farben. Geht das vielleicht Einigen von euch auch so? 
Letzten Sommer habe ich ja einige LANGENEß- Röcke von Farbenmix genäht und auch sehr gerne getragen.  Zu sehen -wer mag-  *hier*  .

Jetzt den bewährten Rock im SewAlong nocheinmal zu machen, ach nee... 
Ich habe seit sicher schon 1,5 Jahren hier ein schönes MC Calls Schnittmuster für Röcke liegen und könnte mir vorstellen, einen etwas weiter schwingenden Rock daraus zu nähen. Vielleicht Modell F?




Oder etwas weniger ausladend D?  Und dann auch gleich mit etwas Muster?



Oder bleibe ich bei dem, was ich eh gerade unter der Maschine liegen habe und mache mir einen weiteren MIDSOMMAR-Rock der so schön verstellbar ist in der Weite?

Das ist derzeit am naheliegensten:
Ich bin in freudiger Erwartung einer günstig erstandenen Lieferung von echtem Wildleder.  Laut Auskunft schön weich und vermutlich in mittelhellem grau. Sicher, so wahnsinnig sommerlich liest sich das jetzt nicht.
Aber wenn ich mir vorstelle einen schönen Wildlederrock genäht zu haben und den dann mit passenden Leggins ( weil "ohne"  mir das in diesem und meinem  Fall zu stempelbeinig erscheint ) und schicken Sandalen plus luftigem Oberteil zu tragen dann ist das für meine Person schon reichlich sommerlich. 

Meinen ersten Midsommarrock hatte ich schonmal gezeigt, in toller Farbe aber leider für mich auf Dauer etwas eng und schwer kombinierbar:  *hier*    ...aber schon toll !

Den zweiten habe ich -witzigerweise ebenso eng, also was das sollte?-  hier unter der Nähmaschine liegen. Den Stoff fand ich klasse!







Den dritten in Wildleder habe ich mir schon lange gewünscht, mit schönen Druckknöpfen als Stück für lange und dieses mal dann auch mit mehr Knöpfweite. Wobei ich sagen muss, dass ich die "Wendefunktion" für mich nicht übernehme.  Das ist mir für mich too much und ich brauch das auch nicht fürs Wohlgefühl.
Tja, die Entscheidung ist noch nicht gefallen. 




Als vorhandene Stoffe habe ich folgende hier liegen:

Animalprint in toller Qualität

Stretchseide, leicht glänzend

kleines Paisleymuster auf rosafarbenem Grund


CrochetLove Jesey in Jeansblau
Den Animalprint würde ich jetzt eher ungerne anschneiden. Der hat einen ganz tollen, festen Griff plus Elastizität und in der Farbkombi gefällt er mir für mich echt gut.  Aber dann auch eher als Belohnung, sollte ich einmal etwas abgenommen haben um den Bauch. Für einen Rock, jetzt mal so genäht müsste ich mir schon zeimlich sicher sein, dass ich den auch gut finde.

Der CrochetLove Jersey war ein Schnellkauf, den ich wirklich hübsch finde, den ich jedoch  an mir so wirklich nicht sehe.  Als lägeren Hippi-Sommerrrock im Urlaub aber durchaus vorstellbar.

Die Stretchseide ist ganz toll in grün und steingrausilber :) und auch kombiniert fänd ich beide Farben zusammen ganz schick... aber da sehe ich mich eher im Kleid als mit Rock. 

Der Paisley stammt aus einem Stoffladen in Berchtesgaden und ist ein hochwertiger Dirndelstoff... da hab ich mich von meinem Mann beeinflussen lassen, der den Stoff für mich so nett fand  - ich aber irgendwie leider immernoch nicht.

Tja hmmm.... Das sind so meine ersten Gedanken im Rahmen des SewAlong.  Sollte ich damit jemandem von Euch irgendwie einen brauchbaren Input gegeben haben, dann freut mich das.

Ich schau jetzt selbst mal bei den Verlinkungen der Damen und freue mich auf Inspirationen denen Ihr auch gerne *hier beim Sommer-Rock-Sew-Along von MMM*  folgen könnt!

Bis bald!



 






 

Montag, 23. Mai 2016

7. internationales Quiltfestival in Luxemburg (Teil 2 meines Berichtes)

Mein Ausstellungsbesuch in Wilwerwiltz führte mich unter anderem auch zur Ausstellung von Jaqueline de Jonge -da war ich regelrecht geflashed vom Farbrausch. Auf tiefschwarzem Grund knallen kleinteilige, mandalaartige Farbexplosionen gespickt mit Strassteinen fröhlich um die Wette. 
Dort konnte ich echt nur mit offenem Mund durchlaufen und die Farben regelrecht atmen.  Ganz ganz toll, auch die mäandernden grafischen Ausführungen.  


Jaqueline de Jonge

Hier "laufen" die Augen regelrecht mit   





Einige Meter weiter dann eine Ausstellung ganz traditionell von Di Ford. Grosse Arbeiten, angenehme Farben, da kam ich dann ganz von selbst wieder zu Ruhe. ...schon interessant, wie sehr Quiltwerke die Sinne und Empfindungen anticken...


Di Ford
Di Ford




Spannend waren die Arbeiten von Juliette Eckel unter dem Titel "33 Momente des Glücks". Wie sie die textilen  Materialien verarbeitet und verwertet war schon beeindruckend: 


Juliette Eckel  "33 Momente des Glücks"

Juliette Eckel   "33 Momente des Glücks"     





Nach dieser beeindruckenden Austellung und nicht mal einem halben Tag war ich so angefüllt mit Eindrücken und überhaupt nicht mehr richtig aufnahmefähig für weitere Ausflüge innerhalb des Festivals. 


...hier konnte ich schon gar nicht mehr richtig aufmerksam gucken...

Ich habe mich mit meiner Schwester zum Mittagessen und ausruhen ins grosse Zelt gesetzt, frisch gekaufte Fachliteratur geschmökert und das Treiben beobachtet. 


Mit der für mich sehr anregenden Ausstellung der Gruppe "Grenze(n)loos" hatte ich meinen ersten Teil des Berichtes über das Quiltfestival begonnen und ich möchte mit einigen Bildern aus der Mühle auch enden:
 

...spannende Entdeckungen auf einer kleinteiligen Arbeit von einer Teilehmerin der Gruppe "Grenze(n)loos"





Eine Arbeit auf der Grundlage eines selbstgeschriebenen Haiku.  Da musste ich dann auch mal schlucken





Das Stück hier fand fand ich so sehenswert, weil diese Arbeit nur die bereits aneinandergefügten Stoffrauten zeigt und dieses an sich recht grosse Stück vor einem Fenster hing, durch das dann das Licht wie durch ein bleiverglastes Kirchenfenster schien:






Wer mit offenen Augen durch die Rackésmillen ging, der entdeckte im Vorbeigehen interessant platzierte Werke:










Ein kleines besticktes Stück Stoff wurde Teil einer Quiltarbeit von Hilde Kamps




So fröhlich-freundlich wurde man willkommengeheißen von der Gruppe Grenze(n)loos





Eine besondere Wiedersehensfreude bereiteten mir gleich manche Elemente des roten Teppichs in denen ich einigeStoffe entdeckte die ich Antonie seinerzeit überlassen hatte.  Was für ein schöner Ort für ehemals ausgemusterte Stoffproben: 








Wer die Gelegenheit hat einmal eine solche Ausstellung zu besuchen, dem kann ich nur wärmstens empfehlen: tut es!     Ich war absolut beeindruckt.

Den ersten Teil meines Berichtes lest Ihr hier: 
http://wippy68.blogspot.de/2016/05/7-internationales-quiltfestival-in.html

Mittwoch, 11. Mai 2016

7. internationales Quiltfestival in Luxemburg




Vergangenen Samstag hatte ich das grosse Vergnügen, mit meiner Schwester bei bestem Wetter das Quiltfestival in Wilwerwiltz in Luxemburg zu besuchen.
Mein Schwager fuhr uns freundlicherweise dorthin und vertrieb sich die Zeit dann allerdings anderweitig- wir beiden Damen nutzten vor Ort den arrangierten Shuttleservice und besuchten einige Ausstellungen die in vier Dörfern eingerichtet waren.








Eine Augenweide!  ...kann ich dazu nur sagen. Die unterschiedlichen Ausstellungen fanden zum Teil in spektakulären Örtlichkeiten statt wie beispielsweise Kirchen oder einer alten Mühle.
Wir haben bei weitem nicht alles gesehen, aber ich habe so viele Eindrücke mitgenommen wir nur möglich.


Speziell die Ausstellung der Gruppe "Grenze(n)loos" hat mich fasziniert:


...ganz wunderbar in die Örtlichkeit der Rackésmillen eingefügte Arbeiten der Gruppe "Grenze(n)loos"



 
Wohltuend war zum einen die lockere Freundlichkeit der Damen, anregend zum anderen die unterschiedlichen, teil sehr experimentellen Arbeiten. Sowas finde ich ja immer sehr spannend.  Textile "Nach-" bearbeitung hat mich schon von jeher fasziniert.  Es ist gar nicht so einfach, sich von konventionell gelernten Techniken welcher Art auch immer zu befreien und ein Stück Stoff auf ungewohnte Weise zu bearbeiten:


Antonie Dauben-Frings vor einem Gemeinschaftswerk ihrer Gruppe Grenze(n)loos








Stoffe, die ehemals als Unterlage beim Drucken verwendet wurden, sind zusammengefügt und weiterbearbeitet worden. Gruppe Grenze(n)loos



Ich habe ja aus meiner beruflich selbständigen Zeit noch viele Kisten mit hochwertigsten Stoffen stehen die sich zum Verkauf  ironischerweise eher nicht mehr eignen.  Die Stücke sind zu klein, nicht mehr angesagt, teil zu ungewöhnlich oder es handelt sich schlicht um Stoffmusterbücher, die ich seinerzeit zu Beratungsgesprächen mit Kunden mitgenommen habe ( und die ich stets teuer eingekauft habe).  Beruflich sind die Bücher nichs mehr wert, aber diese Vielfalt an kleinen, thematisch gebundenen Stoffstücken ist alleine schon zum Anschauen eine wahre Pracht. Über diese "alten" Musterbücher lernte ich vor etwa drei Jahren die Patchworkkünstlerin Antonie Dauben-Frings kennen, der ich ganz arglos :)  einige nicht mehr benötigte Bücher überliess und die mich daraufhin zu einer ihrer Ausstellungen einlud. Ich hab mich seinerzeit regelrecht auf den Hosenboden gesetzt vor Staunen.  Die Ausstellung hatte mit Patchworkarbeiten wie ich sie mir üblicherweise vorstellte, nahezu nichts zu tun und immer wieder fand ich zu meiner grossen Freude Stücke aus "meinen" Stoffmusterbüchern wieder.  Teil arg verfremdet, immer wieder künstlerisch, spielerisch, experimentell verarbeitet.  Und stets begleitete mich damals der gute Gedanke, dass meine Stoffe in besten Händen gelandet seien.

Ähnliches konnte ich also jetzt in viel grösserem Umfang in Luxemburg anschauen:



Eine Arbeit der norwegischen Gruppe "Sting Art quilt group"





Sting Art quilt group,  Norwegen


Freundlicherweise durften wir in allen von uns besuchten Ausstellungen fotografieren und so kann ich hier einiges zeigen. Ich kann zu den Techniken meist nichts sagen weil dieses Metier mir handwerklich vollkommen fremd ist. Daher beschränke ich mich dokumentierend auf das, was ich erfragt habe oder was man mir gerne erklärt hat:



Installation der Gruppe Grenze(n)loos mit Fischen über einem liegenden Spiegel. Hier habe ich lange gestanden und gestaunt. Gruppe Grenze(n)loos



Was unsereins als Nähabfall zusammenkehrt wurde hier fixiert sowie geformt und dann als Teil der Installation verwendet




Bei "Sting Art quilt group hätte ich einige Ausstellungsstücke gerne gekauft und mit nach Hause genommen.
Ich habe nur wenige fotografiert, aber alle hatten für mich einen ganz besonderen optischen Reiz:


Ausschnitt eines Werkes von Sting Art Quilt Group, Norwegen




Teil eines Werkes von Sting Art quilt group, Norwegen



Während des Schreibens dieses Beitrags fällt mir auf wie umfangreich dieser wird.  Da ich nicht einfach die Bilder aneinanderreihen möchte und Euch dann mit der Vielfalt regelrecht erschlage, habe ich mir überlegt diesen post in Zwei aufzuteilen.  Hier ende ich also nun und lade euch ein diese Pracht auf Euch wirken zu lassen. 
Den zweiten Teil werde ich zeitnah verfassen und einstellen.  

Wie gefällt euch diese Art textiler Gestaltung?
Habt Ihr damit Berührung, kennt Ihr jemanden oder arbeitet Ihr gar selbst in dieser Richtung?



Info:
Das Fotografieren jeder Ausstellung habe ich zuvor erfragt.  Wenn ich einzelne Künstler nicht benennen kann, gebe ich zumindest den Namen der entsprechenden Quiltgruppe an.

Montag, 14. März 2016

HALIMA in Crochet Love






           Das musste mal sein:  eine HALIMA in Jersey genäht!





Für dieses süsse Kleidchen habe ich CROCHET LOVE von "Alles für Selbermacher" verwendet und das weiße Unterockteil aus einem meiner selten getragenen T-Shirts rausgeschnitten :) .
Den ausgesprochen hübschen Crochet-Stoff hatte ich letzten Sommer in zwei Versionen für Sommerkleider oder Shirts gekauft und wollte ihn ursprünglich für mich selbst vernähen.  Ich fühle mich in gemusterten Oberteilen aber leider meist nicht wohl und es wird auch nicht besser, wenn ich mir immer und immer wieder schöne Stoffe wie diesen hier kaufe :) .



Am letzten Wochenende hatten wir Besuch von Freunden, die mir sehr am Herzen liegen und die seit 10 Monaten glückliche Großeltern sind. Für das Enkelkindchen wollte ich daher etwas schönes nähen...




Die ursprüngliche Idee einer kleinen Tasche voller selbstgenähter Kindershirts habe ich wieder verworfen- ich kenne die Eltern und das Kind nicht und weiß überhaupt nicht was ihnen gefallen könnte.  Und aufdrängen mit Selbstgenähtem wollte ich mich auch nicht. Also habe ich letzte Woche einfach nur schnell eine Halima in Grösse 92/92  genäht- die schüttele ich mir ja inzwischen locker aus dem Ärmel.  "Schnell" genäht ist sie dann doch nicht: auch dieses kleine Kleidchen hat mit Schnitt abpausen und umsetzen etwa 4 Stunden Zeit gebraucht, hat dann aber wie immer viel Spaß gemacht.






Schnitt: Halima von "Farbenmix"
Stoff: Crochet Love von "Alles für Selbermacher"

Mittwoch, 9. März 2016

Noch für diesen Winter fertiggestellt: der COCOON SHAPE von Ottobre



                                                 Ich schwöre, es ist noch saukalt! 



Den Cocoon Shape Mantel hatte ich für den Wintermantel-Sew-along vom MMM-Blog in Arbeit, der schon längst wieder Geschichte ist. Letztendlich fehlten für die Fertigstellung nur noch das ordentliche Festheften des Futtersaumes von Hand und die Knöpfe samt Knopflöchern. Jetzt habe ich diese Arbeiten endlich erledigt und wundere mich wie so oft, warum es immer so ein Angang ist, etwas fertigzustellen.
Jedenfalls:  noch ist Winter, noch ist es ziemlich kalt. 




Die Fotos habe ich heute morgen bei windigen 3 Grad gemacht, nachts haben wir hier in der Eifel noch richtig Frost und ab und zu schneit es wie in vielen Gegenden.   Ich werde also noch ordentlich Gelegenheit haben, den schönen (!) und warmen (!) Mantel zu tragen.




Ich bin sehr zufrieden mit dem Schnitt. Die Schulterabnäher tragen ein bisschen auf, das fällt im Foto deutlicher auf als am echten Mantel. 








Die Ärmel habe ich ein paar Zentimeter länger gemacht als im Schnitt angegeben, dafür ist der Mantel an sich etwa 2 Zentimeter kürzer als er sollte, aber der Stoff reichte nur so weit und ich finde optisch alles stimmig.  Die Taschen könnten ein klein wenig mehr Tiefe haben, aber so richtig schlimm finde ich das nicht.



                Hier mal mit ein bisschen Wandfarbe am Rücken, die sich super wieder abklopfen lässt :) .

Ich denke ich habe einen richtig schönen Mantel genäht und freue mich  ihn heute bei Me Made Mittwoch zu verlinken.
Die Grösse ist 44/46 wenn ich mich richtig erinnere und ich bin froh, den Zuschnitt so groß gemacht zu haben.  Der Mantel braucht echt Volumen um zu wirken.


Tschühüüs!