Beim Treffen diese Woche gilt die Aufmerksamkeit den besonderen Details die der Rock vorweist oder die man selbst hinzufügt.
Ich nähe hier ja den Midsommarrock und der gefällt mir besonders wegen zweier Details:
Der Rock ist so angefertigt, dass er vielfach in der Weite verstellbar ist. Das geschieht durch zwei Reihen Druckknöpfe, die im Bund eingearbeitet sind und die man dann seinem individuellem Umfang anpassen kann.
Das zweite Detail was ich an diesem Rock liebe ist die Seitentasche!
Sie hat ein Reißverschlussfach sowie eine kleine aufgesetzte Tasche und wird so am Rock befestigt, dass sie wieder abnehmbar ist.
Die Druckknopfleiste wird stets durch eine kleine Blende verdeckt. So sieht der Rock immer komplett und pfiffig aus, auch wenn Frau einmal ohne die Seitentasche an der Hüfte unterwegs ist.
Für mich hat diese Tasche vorwiegend dekorativen Charaker, aber ich würde jederzeit auch mein Kleingeld und meinen Schlüssel dort unterbringen.
Die Fotos zeigen einen bunten Midsommarrock, den ich eh in Arbeit hatte und bei dem jetzt nur boch die Druckknöpfe im Bund fehlen.
Für den Sew along fertige ich den Midsommarrock in Wildleder an. Den Zuschnitt habe ich etwas vergrössert im Umfang und das Futter habe ich noch einmal veändert: Statt eines pinken Futterstoffes unbekannter Zusammensetzung habe ich jetzt kurzfristig beim Kürschnerbedarf etwas Futtertaft für Leder und Pelz bestellt. So kann ich sicher sein, dass mein Rock komplett eine mögliche Lederreinigung übersteht ohne dass das Futter schlappmacht oder sich verfärbt. Das wäre ja echt jammerschade.
Der farbliche Kracher ist das jetzt nicht mehr, aber ich kann dem "echten" Lederfutter durchaus einen optisch wertvollen Charakter zusprechen obwohl auch er nicht wirklich teuer war. Ein Meter kostete mich 12,95 Euro und Versandkosten wurden nicht berechnet. Kann man machen :) . Beim nächsten mal zeige ich mal, wie er aussieht. Die Zustellung steht noch aus.
Viele inspirierende Details und eine wirklich schöne Vielfalt seht Ihr hier bei MMM !!!
Am Sonntag ist das Finale!
Tschühüüüs!
Dienstag, 21. Juni 2016
Freitag, 17. Juni 2016
26 Kilo Zeitschriften für ein Schnittmuster
Was mich geritten hat, das zu tun weiß ich nicht: Online für 30 Euro ersteigert, 65 Modehefte der CARINA aus den Jahren 86 bis 92 ... so wie es auf die Schnelle aussieht nach Aufreissen des schweren Kartons.
Die Schnitte sind grösstenteils nicht benutzt und die Zeitschriften tadellos. Sie riechen etwas nach Heizungskeller :) aber sonst gibt es nichts auszusetzen.
Schon lange geistert in meiner Erinnerung ein Hosenschnitt aus der Carina der 80er Jahre herum und ich bekomme ihn per Kopf einfach nicht mehr rekonstruiert.
Ganz einfach zu nähen, eine Hose- damals unerhört fremd- mit knietiefem Schritt und weit flatternd. Die Hüftseite war irgendwie optisch tricky aufgewertet...
Das war wenn ich mich richtig erinnere das erste Kleidungsstück was ich nach einem richtigen Schnittmuster angefertigt habe. 1985 oder 86 . Die Hose in weiß aus einem alten Bettlaken. Kurz nach dem es in der Schule Gelächter gab musste ich das Schnittmuster dann doch meinen Freundinnen ausleihen... und nicht lange danach trugen viele viele Mädels auf dem Pausenhof diese "Dinger" für diesen einen Sommer.
In etwa ähnliches gibt es seit jener Zeit zu kaufen. Mal waren sie vollkommen aus der Mode, aber so ganz abgeschrieben ist diese Art Hose ja nie gewesen. In den letzten Jahren kamen sie wieder auf.
Einen BURDA-Schnitt dazu habe ich seit 2011 hier liegen:
Aber genäht hab ich diese Hose nie. Ich hab mich nicht damit anfreunden können und möchte doch so gerne DIE EINE von damals.
Wer alte Zeitschriften hortet: es muss eine CARINA aus dem Jahre 85 oder 86 sein.
Vielleicht begegnet Euch diese Flatterhose ja, dann gebt mir gerne bescheid. Ich würde mich riesig freuen!
Ich hab den Karton nur aufgemacht und kurz reingeschaut. Das könnte tagesfüllend werden, wenn ich mich hier zwischen diese alten Hefte knie und anfange zu schmökern. Kann ich mir heute nicht leisten! Das war so meine Zeit in der ich Klamotten nähte vom spärlichen Taschengeld das für irgendwie alles reichen musste: Schulhefte, Kleidung, Ausgehen. So ´ne CARINA in der alles zu haben war... Mode, Lifestyle, Strickmuster, Schnittmuster- das war meine Rettung. Ich denke, so ähnlich haben die Herausgeber sich die Zielgruppe damals auch gedacht.
Schaut mal, so ganz schlecht war das gar nicht in den 80ern und Anfang der 90er wie die Erinnerung es uns immer vormachen möchte:
Naja, manches ;) : John Wayne lässt grüssen...
Das hier ist aber doch immernoch hübsch:
So, das soll reichen für heute.
Wie gesagt: 65 Hefte schreien danach, durchgeschmökert zu werden.
Ich kann schonmal vorausschicken, dass ich bei weitem nicht alle behalten möchte!
Wer also Interesse hat, der gibt mir bitte Bescheid.
Tschühüüüs!
Montag, 13. Juni 2016
MMM Sommerrock Sew Along 2016 Teil 2
Den gestrigen Tag habe ich nach einer stressigen Woche plus Geburtstag plus Erkältung ( 3 von 4 Familienmitgliedern) einfach mal nix gemacht. Nur morgens die Gartensauna angeschmissen, mich gepflegt und den Rest des Tages wenige wichtige Dinge erledigt.
Grosses gibt es nicht zu berichten, ich habe meinen Midsommarrock fertiggenäht der eh hier in Arbeit war und habe wieder viel Freude am Anfertigen der abknöpfbaren Tasche gehabt. Die mache ich echt gerne und mir gefällt auch der dezente Hingucker, den sie liefert am Rock. Dazu kann ich gerne am entsprechenden Thementag dieses Sew Alongs mehr berichten.
Druckknöpfe zum Schliessen des Rockes und zum Anbringen der Tasche habe ich nicht. Ich hatte meine immer wieder gerne verwendeten Sport- und Campingdruckknöpfe zum Kaufen in der Hand und plötzlich war mir das zu blöd für die Knöpfe mehr Geld auszugeben als für den Stoff des Rockes. Also greife ich zu den stets vorhandenen Kam-Snaps. Die mag ich zwar nicht so sehr, aber für diesen Rock tun sie es.
Inzwischen ist auch das graue Wildlederzum günstigen Preis (30 Euronen) geliefert worden, es wird reichen für einen weiteren Midsommarrock und ist schön weich. Also das wird ein schöner Rock, gefüttert mit kräftig pinkem Stoff und als Druckknöpfe möchte ich kleine Hingucker haben. Da muss ich noch suchen. Das jedenfalls ist mein offizielles Sommerrock-Projekt für den Sew Along.
Über den Sew along und den Nähbeispielen der Mitstreiterinnen kommt mir überraschend der Wunsch nach einem Hollyburn-Rock auf.
Dafür hätte ich hier noch einen dünnen jeansartigen Stoff übrig, den ich probeweise dafür verarbeiten würde. Ob mir dieses Art Rock steht, weiß ich nicht. Aber dass ich durch diesen Sew Along den Anstups bekomme, einen Rock zu nähen auf den ich von selbst nicht kommen würde spricht für diese Sache :).
Dann liegt hier ein schwarzer Jersey mit Reptildruck:
Wenn ich die Figur hätte würde ich ihn mir ja eng auf selbige nähen. Aber nein, die habe ich nicht. Jetzt stelle ich mir immer vor, ob ein Langeneß mit Godetfalten und einem hohen Bund eine Idee sein könnte. Den hab ich schnell aus dem Ärmel geschüttelt und schon mehrmals genäht.
Jaja... Alles keine ausgesprochenen Sommerstoffe bzw Sommerfarben. Aber alles was irgendwie "fröhlich" "sommerlich" oder in der Richtung gemustert ist, damit sehe ich mich leider nicht so. Alleine schon einen Rock zu nähen, das ist für mich schon ne Sommernummer.
Das was bisher bei meinen Mitstreiterinnen und ihren Sommerröcken lief, seht Ihr bei MMM *hier* . Heute gibt es dort als Schmankerl ein Tutorial für nen Rock "auf die Schnelle genäht".
Bis bald!
Grosses gibt es nicht zu berichten, ich habe meinen Midsommarrock fertiggenäht der eh hier in Arbeit war und habe wieder viel Freude am Anfertigen der abknöpfbaren Tasche gehabt. Die mache ich echt gerne und mir gefällt auch der dezente Hingucker, den sie liefert am Rock. Dazu kann ich gerne am entsprechenden Thementag dieses Sew Alongs mehr berichten.
Druckknöpfe zum Schliessen des Rockes und zum Anbringen der Tasche habe ich nicht. Ich hatte meine immer wieder gerne verwendeten Sport- und Campingdruckknöpfe zum Kaufen in der Hand und plötzlich war mir das zu blöd für die Knöpfe mehr Geld auszugeben als für den Stoff des Rockes. Also greife ich zu den stets vorhandenen Kam-Snaps. Die mag ich zwar nicht so sehr, aber für diesen Rock tun sie es.
Inzwischen ist auch das graue Wildlederzum günstigen Preis (30 Euronen) geliefert worden, es wird reichen für einen weiteren Midsommarrock und ist schön weich. Also das wird ein schöner Rock, gefüttert mit kräftig pinkem Stoff und als Druckknöpfe möchte ich kleine Hingucker haben. Da muss ich noch suchen. Das jedenfalls ist mein offizielles Sommerrock-Projekt für den Sew Along.
Über den Sew along und den Nähbeispielen der Mitstreiterinnen kommt mir überraschend der Wunsch nach einem Hollyburn-Rock auf.
Dafür hätte ich hier noch einen dünnen jeansartigen Stoff übrig, den ich probeweise dafür verarbeiten würde. Ob mir dieses Art Rock steht, weiß ich nicht. Aber dass ich durch diesen Sew Along den Anstups bekomme, einen Rock zu nähen auf den ich von selbst nicht kommen würde spricht für diese Sache :).
Dann liegt hier ein schwarzer Jersey mit Reptildruck:
Wenn ich die Figur hätte würde ich ihn mir ja eng auf selbige nähen. Aber nein, die habe ich nicht. Jetzt stelle ich mir immer vor, ob ein Langeneß mit Godetfalten und einem hohen Bund eine Idee sein könnte. Den hab ich schnell aus dem Ärmel geschüttelt und schon mehrmals genäht.
Jaja... Alles keine ausgesprochenen Sommerstoffe bzw Sommerfarben. Aber alles was irgendwie "fröhlich" "sommerlich" oder in der Richtung gemustert ist, damit sehe ich mich leider nicht so. Alleine schon einen Rock zu nähen, das ist für mich schon ne Sommernummer.
Das was bisher bei meinen Mitstreiterinnen und ihren Sommerröcken lief, seht Ihr bei MMM *hier* . Heute gibt es dort als Schmankerl ein Tutorial für nen Rock "auf die Schnelle genäht".
Bis bald!
Montag, 6. Juni 2016
MMM Sommerrock-SewAlong 2016
Freut mich, freut mich! Ein kleiner SewAlong, der mir nicht zuviel aberlangt. Einer der gut in meine Vorbereitungszeit für den Sommerurlaub und die "leichte" Garderobe passt.
Mit Röcken kann ich an meiner Figur eher so im Frühling und im Herbst etwas anfangen mit Strumpfhose
(die so schön kaschiert) und schicken Stiefeln ( die den Blick lenken und im besten Fall die Beine optisch strecken) . Da trage ich meine ein oder zwei eher kürzeren Röcke sehr gern. Das dann auch eher in meinen geliebten Herbstlichen Farben. Im Sommer fremdel ich : mit meiner Figur und mit den leichten Materialien und leuchtenden Farben. Geht das vielleicht Einigen von euch auch so?
Letzten Sommer habe ich ja einige LANGENEß- Röcke von Farbenmix genäht und auch sehr gerne getragen. Zu sehen -wer mag- *hier* .
Jetzt den bewährten Rock im SewAlong nocheinmal zu machen, ach nee...
Ich habe seit sicher schon 1,5 Jahren hier ein schönes MC Calls Schnittmuster für Röcke liegen und könnte mir vorstellen, einen etwas weiter schwingenden Rock daraus zu nähen. Vielleicht Modell F?
Oder etwas weniger ausladend D? Und dann auch gleich mit etwas Muster?
Oder bleibe ich bei dem, was ich eh gerade unter der Maschine liegen habe und mache mir einen weiteren MIDSOMMAR-Rock der so schön verstellbar ist in der Weite?
Das ist derzeit am naheliegensten:
Ich bin in freudiger Erwartung einer günstig erstandenen Lieferung von echtem Wildleder. Laut Auskunft schön weich und vermutlich in mittelhellem grau. Sicher, so wahnsinnig sommerlich liest sich das jetzt nicht.
Aber wenn ich mir vorstelle einen schönen Wildlederrock genäht zu haben und den dann mit passenden Leggins ( weil "ohne" mir das in diesem und meinem Fall zu stempelbeinig erscheint ) und schicken Sandalen plus luftigem Oberteil zu tragen dann ist das für meine Person schon reichlich sommerlich.
Meinen ersten Midsommarrock hatte ich schonmal gezeigt, in toller Farbe aber leider für mich auf Dauer etwas eng und schwer kombinierbar: *hier* ...aber schon toll !
Den zweiten habe ich -witzigerweise ebenso eng, also was das sollte?- hier unter der Nähmaschine liegen. Den Stoff fand ich klasse!
Den dritten in Wildleder habe ich mir schon lange gewünscht, mit schönen Druckknöpfen als Stück für lange und dieses mal dann auch mit mehr Knöpfweite. Wobei ich sagen muss, dass ich die "Wendefunktion" für mich nicht übernehme. Das ist mir für mich too much und ich brauch das auch nicht fürs Wohlgefühl.
Tja, die Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Als vorhandene Stoffe habe ich folgende hier liegen:
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| Animalprint in toller Qualität |
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| Stretchseide, leicht glänzend |
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| kleines Paisleymuster auf rosafarbenem Grund |
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| CrochetLove Jesey in Jeansblau |
Der CrochetLove Jersey war ein Schnellkauf, den ich wirklich hübsch finde, den ich jedoch an mir so wirklich nicht sehe. Als lägeren Hippi-Sommerrrock im Urlaub aber durchaus vorstellbar.
Die Stretchseide ist ganz toll in grün und steingrausilber :) und auch kombiniert fänd ich beide Farben zusammen ganz schick... aber da sehe ich mich eher im Kleid als mit Rock.
Der Paisley stammt aus einem Stoffladen in Berchtesgaden und ist ein hochwertiger Dirndelstoff... da hab ich mich von meinem Mann beeinflussen lassen, der den Stoff für mich so nett fand - ich aber irgendwie leider immernoch nicht.
Tja hmmm.... Das sind so meine ersten Gedanken im Rahmen des SewAlong. Sollte ich damit jemandem von Euch irgendwie einen brauchbaren Input gegeben haben, dann freut mich das.
Ich schau jetzt selbst mal bei den Verlinkungen der Damen und freue mich auf Inspirationen denen Ihr auch gerne *hier beim Sommer-Rock-Sew-Along von MMM* folgen könnt!
Bis bald!
Montag, 23. Mai 2016
7. internationales Quiltfestival in Luxemburg (Teil 2 meines Berichtes)
Mein Ausstellungsbesuch in Wilwerwiltz führte mich unter anderem auch zur Ausstellung von Jaqueline de Jonge -da war ich regelrecht geflashed vom Farbrausch. Auf tiefschwarzem Grund knallen kleinteilige, mandalaartige Farbexplosionen gespickt mit Strassteinen fröhlich um die Wette.
Dort konnte ich echt nur mit offenem Mund durchlaufen und die Farben regelrecht atmen. Ganz ganz toll, auch die mäandernden grafischen Ausführungen.
Einige Meter weiter dann eine Ausstellung ganz traditionell von Di Ford. Grosse Arbeiten, angenehme Farben, da kam ich dann ganz von selbst wieder zu Ruhe. ...schon interessant, wie sehr Quiltwerke die Sinne und Empfindungen anticken...
Spannend waren die Arbeiten von Juliette Eckel unter dem Titel "33 Momente des Glücks". Wie sie die textilen Materialien verarbeitet und verwertet war schon beeindruckend:
Nach dieser beeindruckenden Austellung und nicht mal einem halben Tag war ich so angefüllt mit Eindrücken und überhaupt nicht mehr richtig aufnahmefähig für weitere Ausflüge innerhalb des Festivals.
Ich habe mich mit meiner Schwester zum Mittagessen und ausruhen ins grosse Zelt gesetzt, frisch gekaufte Fachliteratur geschmökert und das Treiben beobachtet.
Mit der für mich sehr anregenden Ausstellung der Gruppe "Grenze(n)loos" hatte ich meinen ersten Teil des Berichtes über das Quiltfestival begonnen und ich möchte mit einigen Bildern aus der Mühle auch enden:
Wer mit offenen Augen durch die Rackésmillen ging, der entdeckte im Vorbeigehen interessant platzierte Werke:
Wer die Gelegenheit hat einmal eine solche Ausstellung zu besuchen, dem kann ich nur wärmstens empfehlen: tut es! Ich war absolut beeindruckt.
Den ersten Teil meines Berichtes lest Ihr hier:
http://wippy68.blogspot.de/2016/05/7-internationales-quiltfestival-in.html
Dort konnte ich echt nur mit offenem Mund durchlaufen und die Farben regelrecht atmen. Ganz ganz toll, auch die mäandernden grafischen Ausführungen.
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| Hier "laufen" die Augen regelrecht mit |
Einige Meter weiter dann eine Ausstellung ganz traditionell von Di Ford. Grosse Arbeiten, angenehme Farben, da kam ich dann ganz von selbst wieder zu Ruhe. ...schon interessant, wie sehr Quiltwerke die Sinne und Empfindungen anticken...
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| Di Ford |
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| Di Ford |
Spannend waren die Arbeiten von Juliette Eckel unter dem Titel "33 Momente des Glücks". Wie sie die textilen Materialien verarbeitet und verwertet war schon beeindruckend:
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| Juliette Eckel "33 Momente des Glücks" |
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| Juliette Eckel "33 Momente des Glücks" |
Nach dieser beeindruckenden Austellung und nicht mal einem halben Tag war ich so angefüllt mit Eindrücken und überhaupt nicht mehr richtig aufnahmefähig für weitere Ausflüge innerhalb des Festivals.
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| ...hier konnte ich schon gar nicht mehr richtig aufmerksam gucken... |
Ich habe mich mit meiner Schwester zum Mittagessen und ausruhen ins grosse Zelt gesetzt, frisch gekaufte Fachliteratur geschmökert und das Treiben beobachtet.
Mit der für mich sehr anregenden Ausstellung der Gruppe "Grenze(n)loos" hatte ich meinen ersten Teil des Berichtes über das Quiltfestival begonnen und ich möchte mit einigen Bildern aus der Mühle auch enden:
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| ...spannende Entdeckungen auf einer kleinteiligen Arbeit von einer Teilehmerin der Gruppe "Grenze(n)loos" |
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| Eine Arbeit auf der Grundlage eines selbstgeschriebenen Haiku. Da musste ich dann auch mal schlucken |
| Das Stück hier fand fand ich so sehenswert, weil diese Arbeit nur die bereits aneinandergefügten Stoffrauten zeigt und dieses an sich recht grosse Stück vor einem Fenster hing, durch das dann das Licht wie durch ein bleiverglastes Kirchenfenster schien: |
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Wer mit offenen Augen durch die Rackésmillen ging, der entdeckte im Vorbeigehen interessant platzierte Werke:
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| Ein kleines besticktes Stück Stoff wurde Teil einer Quiltarbeit von Hilde Kamps |
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So fröhlich-freundlich wurde man willkommengeheißen von der Gruppe Grenze(n)loos |
| Eine besondere Wiedersehensfreude bereiteten mir gleich manche Elemente des roten Teppichs in denen ich einigeStoffe entdeckte die ich Antonie seinerzeit überlassen hatte. Was für ein schöner Ort für ehemals ausgemusterte Stoffproben: |
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Wer die Gelegenheit hat einmal eine solche Ausstellung zu besuchen, dem kann ich nur wärmstens empfehlen: tut es! Ich war absolut beeindruckt.
Den ersten Teil meines Berichtes lest Ihr hier:
http://wippy68.blogspot.de/2016/05/7-internationales-quiltfestival-in.html
Mittwoch, 11. Mai 2016
7. internationales Quiltfestival in Luxemburg
Vergangenen Samstag hatte ich das grosse Vergnügen, mit meiner Schwester bei bestem Wetter das Quiltfestival in Wilwerwiltz in Luxemburg zu besuchen.
Mein Schwager fuhr uns freundlicherweise dorthin und vertrieb sich die Zeit dann allerdings anderweitig- wir beiden Damen nutzten vor Ort den arrangierten Shuttleservice und besuchten einige Ausstellungen die in vier Dörfern eingerichtet waren.
Eine Augenweide! ...kann ich dazu nur sagen. Die unterschiedlichen Ausstellungen fanden zum Teil in spektakulären Örtlichkeiten statt wie beispielsweise Kirchen oder einer alten Mühle.
Wir haben bei weitem nicht alles gesehen, aber ich habe so viele Eindrücke mitgenommen wir nur möglich.
Speziell die Ausstellung der Gruppe "Grenze(n)loos" hat mich fasziniert:
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...ganz wunderbar in die Örtlichkeit der Rackésmillen eingefügte Arbeiten der Gruppe "Grenze(n)loos" |
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Antonie Dauben-Frings vor einem Gemeinschaftswerk ihrer Gruppe Grenze(n)loos |
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Stoffe, die ehemals als Unterlage beim Drucken verwendet wurden, sind zusammengefügt und weiterbearbeitet worden. Gruppe Grenze(n)loos |
Ich habe ja aus meiner beruflich selbständigen Zeit noch viele Kisten mit hochwertigsten Stoffen stehen die sich zum Verkauf ironischerweise eher nicht mehr eignen. Die Stücke sind zu klein, nicht mehr angesagt, teil zu ungewöhnlich oder es handelt sich schlicht um Stoffmusterbücher, die ich seinerzeit zu Beratungsgesprächen mit Kunden mitgenommen habe ( und die ich stets teuer eingekauft habe). Beruflich sind die Bücher nichs mehr wert, aber diese Vielfalt an kleinen, thematisch gebundenen Stoffstücken ist alleine schon zum Anschauen eine wahre Pracht. Über diese "alten" Musterbücher lernte ich vor etwa drei Jahren die Patchworkkünstlerin Antonie Dauben-Frings kennen, der ich ganz arglos :) einige nicht mehr benötigte Bücher überliess und die mich daraufhin zu einer ihrer Ausstellungen einlud. Ich hab mich seinerzeit regelrecht auf den Hosenboden gesetzt vor Staunen. Die Ausstellung hatte mit Patchworkarbeiten wie ich sie mir üblicherweise vorstellte, nahezu nichts zu tun und immer wieder fand ich zu meiner grossen Freude Stücke aus "meinen" Stoffmusterbüchern wieder. Teil arg verfremdet, immer wieder künstlerisch, spielerisch, experimentell verarbeitet. Und stets begleitete mich damals der gute Gedanke, dass meine Stoffe in besten Händen gelandet seien.
Ähnliches konnte ich also jetzt in viel grösserem Umfang in Luxemburg anschauen:
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Eine Arbeit der norwegischen Gruppe "Sting Art quilt group" |
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Sting Art quilt group, Norwegen |
Freundlicherweise durften wir in allen von uns besuchten Ausstellungen fotografieren und so kann ich hier einiges zeigen. Ich kann zu den Techniken meist nichts sagen weil dieses Metier mir handwerklich vollkommen fremd ist. Daher beschränke ich mich dokumentierend auf das, was ich erfragt habe oder was man mir gerne erklärt hat:
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Installation der Gruppe Grenze(n)loos mit Fischen über einem liegenden Spiegel. Hier habe ich lange gestanden und gestaunt. Gruppe Grenze(n)loos |
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Was unsereins als Nähabfall zusammenkehrt wurde hier fixiert sowie geformt und dann als Teil der Installation verwendet |
Bei "Sting Art quilt group hätte ich einige Ausstellungsstücke gerne gekauft und mit nach Hause genommen.
Ich habe nur wenige fotografiert, aber alle hatten für mich einen ganz besonderen optischen Reiz:
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Ausschnitt eines Werkes von Sting Art Quilt Group, Norwegen |
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Teil eines Werkes von Sting Art quilt group, Norwegen |
Während des Schreibens dieses Beitrags fällt mir auf wie umfangreich dieser wird. Da ich nicht einfach die Bilder aneinanderreihen möchte und Euch dann mit der Vielfalt regelrecht erschlage, habe ich mir überlegt diesen post in Zwei aufzuteilen. Hier ende ich also nun und lade euch ein diese Pracht auf Euch wirken zu lassen.
Den zweiten Teil werde ich zeitnah verfassen und einstellen.
Wie gefällt euch diese Art textiler Gestaltung?
Habt Ihr damit Berührung, kennt Ihr jemanden oder arbeitet Ihr gar selbst in dieser Richtung?
Info:
Das Fotografieren jeder Ausstellung habe ich zuvor erfragt. Wenn ich einzelne Künstler nicht benennen kann, gebe ich zumindest den Namen der entsprechenden Quiltgruppe an.
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