Lexikon

Donnerstag, 13. November 2014

Eine echte Dame kann warten...


Im Frühjahr hatte ich angefangen, sie zu nähen... die "Dame".
Ein Rest von einem sehr geliebten Einrichtungsstoff wollte eine Tasche werden.  Ich dachte an den Sommer: ...maritime, sportliche Streifen, Urlaub und so weiter  :)

Dann lag sie lange bei mir  in der Werkstatt und wartete.... Fast fertig war sie, nur eine kleine Korrektur sollte vorgenommen werden. Aber ich konnte mich nicht aufraffen, in Gedanken wuchs die Korrektur zu einer wahnsinnig komplizierten, langwierigen Arbeit- bis ich mir die Tasche vor einigen Tagen wieder zur Hand nahm.  Die Fertigstellung dauerte nicht länger als vielleicht 15 Minuten und war auch alles andere als kompliziert :).   Jetzt ist sie fertig die Dame,  und ich persönlich habe gar keine Verwendung für die Tasche. 
...also habe ich noch einige Kissen angefertigt ( wie so gerne mit Flügelrand ) und nun könnte ich mir fast vorstellen ,dass sie für ein Weihnachtsgeschenk taugen könnte.  Nur: für wen? 
  


  
Ich glaube, sie wird noch eine Weile hier liegen und auf den "richtigen Auftritt" warten , das kann sie.
Die "Dame" nach Schnitt von Farbenmix.





Dieses Detail mag ich an der "Dame" sehr gerne:  die aufgesetzten Taschen vorne unter der Klappe.





Das Futter ist aus Sternenstoff in rot.  Da habe ich an Weihnachten noch gar nicht gedacht.




Ohne Schnick und Schnack, alles aus dem schönen Streifenstoff zugeschnitten:




Nur ein Band für den Schlüssel , der sich in einem weiteren Innenfach verstecken lässt, habe ich noch genäht.




Nur noch etwa 6 Wochen bis Weihnachten!



                                                                       Tschühüüüs!



Donnerstag, 6. November 2014

...vom Nuvem, vom Herbst und von "meinen" Farben

Seit langem macht mir der Inhalt meines Kleiderschrankes keine Freude mehr. Spätestens seit der Geburt meines Sohnes vor 1 3/4 Jahren ist es endgültig zappenduster dadrin.
Ich bekleide mich nach wie vor mit Teilen meiner Umstandsgarderobe:  mit immernoch einem Bauch wie im 4. Monat sitzt entsprechende Kleidung wenigstens "anständig". Dazu gesellen sich günstig eingekaufte Pullis und Hosen vom Discounter oder von Tschihbooooh, die so schlecht an sich gar nicht sind und ein paar Shirts und Hosen, die ich ganz ok finde. Zufrieden bin ich damit nicht. Mir hängt bei jedem Kauf einer Klamotte im Hinterkopf, dass ich ja:

-noch über 10 Kilo abnehmen möchte ( jede Schwangerschaft hat mir 7 Kilo auf den Hüften als bleibende Erinnerung hinterlassen...)

-derzeit überhaupt nicht viel Geld für Kleidung ausgeben kann

-derzeit überhaupt nicht viel Geld für Kleidung ausgeben mag

-eh fast nur haushalterisch oder handwerklich unterwegs bin... also was soll ich da mit ´nem Schönen Fummel im Schrank?

-eh grundsätzlich mal meinen Bekleidungsstil und die Farben bewusster angehen möchte

...also Spass macht das Ganze mir nicht : (

Spass macht mir folgendes:
Seit einiger Zeit bin ich regelmässige Gerne-Leserin bei FrauCrafteln und beobachte mit Freude wie sie sich ihre Garderobe schneidert, ausprobiert, verwirft, nocheinmal versucht und passend auf ihre Figur sich Stück für Stück ihren ureigenen Wohlfühlstil zusammenstellt.
Auch der Blog von beswingtes Allerlei ist spannend.  Da hat Anne konsequent ihren Kleiderschrank geleert und zeigt ihren LeserInnen was ihr an Bekleidung tatsächlich übrigbleibt, wenn sie ehrlich aussortiert was ihr nicht gefällt.   Da bleibt nicht viel und es wird neu genäht.

Wo rede ich nun nun vom Nuvem, dem Herbst und " meinen" Farben?  Hier:



Ich habe- wie so viele-  zum Herbst hin wieder angefangen zu stricken.  Im Netz sah ich zufällig das Nuvem- ein gestricktes, grosses, schön geschnittenes Tuch.  Fand ich toll, musste ich haben.  Ich habe mir die Anleitung dazu gekauft und wie empfohlen "Lace-Garn" dazu.  Ich wollte uuuunbedingt sofort anfangen zu stricken, habe mir dann -weil es mich drängte und ich aus dem vorhandenen Sortiment schnell was mitnehmen wollte - Wolle in einem hellen ...hmm... Fliederton gekauft. Ansich ganz hübsch, irgendwie aber nicht so ganz meine Farbe. Egal, ich habe angefangen zu stricken.  Es fluppte nicht.  X-mal wieder aufgeribbelt und neu angefangen.  Das Strickwerk sah stets bescheiden aus und nicht gekonnt ( dabei kann ich doch...) und die Farbe fand ich auch immer weniger ansprechend für mich....Irgendwann hab ich alles hingeschmissen, bin wieder zum Wollgeschäft gefahren und habe mir Sockenwolle gekauft. Da weiß ich, was ich hab : ).  Die Farben haben mir auch soooofort zugesagt.  Vielleicht so 12 verschiedene, vorwiegend  herbstliche Farben im Verlauf. Ich weiß ganz genau, das sind Farben die ich an mir mag.  Stricken geht mir mit der Wolle gut von der Hand und ich habe -vielleicht kennt Ihr das-  beim Draufgucken auf die Farben immer ein ganz "zuhausiges" Gefühl. Ich finde mich in dieser vorwiegend  herbstlichen Farbwelt der Wolle wieder, würde ich mal so sagen : ).   Obwohl:  ich kann auch pink oder im Sommer immer wieder gerne Jeans mit Weiß. 
Jetzt hab ich mir heute mal den Spass gemacht und aus der meiner bescheidenen Klamottenvielfalt die Farben rausgesucht, die ich stets gerne trage. Schaut mal:




Jawoll, alles in allem so ziemlich die Farben der Wolle, wie man sieht. Und was soll das jetzt alles, hm?
Ich sag es Euch:  Täglich gähnt mich die Langeweile meines Kleiderschrankinhaltes an. Ich habe daher seit einiger Zeit ein ganz persönliches Projekt im Kopf und zwar mein "Projekt Kleiderschank". Dabei geht es mir nicht darum, irgendwie bunt oder gottweißwie anders zu werden im Kleidungsstil. Ich werde einfach nur ganz allmählich mir einzelne vorhandenene Kleidungsstücke vornehmen und überlegen, ob ich sie noch behalten möchte, ob mir die Farbe wirklich gefällt, ob sie kombinationstauglich sind, ob sie zum Umschneidern taugen, ob ich sie vielleicht als Upcyclingmaterial für Kinderkleidung oder anderes verwenden möchte oder ob ich mich ganz davon verabschiede...  und das wichtigste:  ich setze das dann auch Stück für Stück um.  Über die Zeit -so der Plan-  verwandelt sich und wächst (oder schrumpft, was noch besser wäre...)  dann der Inhalt meines Schrankes in meine ganz persönliche Wohlfühlgarderobe mit vielen selbst genähten und auch mit umgeänderten "Jawoll"-Teilen.  Ohne Ballast und ohne Klamotten für "vielleicht mal irgendwann" oder "vielleicht mal irgendwen".   Sich kleiden ist Gegenwart, da möchte ich nicht 70 bis 80% Zeugs im Schrank haben mit dem mich nichts verbindet. Ich möchte mich wiederfinden, wenn ich in den Schrank schaue und die Kleidung sehe.
Passt alles ganz gut in meine derzeitige Lebenssituation, in der ich mich beruflich und innerhalb der Familie
( in der ich sehr glücklich und zufrieden bin ! ) so ganz für mich persönlich mal neu aufstellen möchte.
Wer mich da lesend oder kommentierend über die Zeit begleiten möchte, ist herzlich eingeladen.
Fotodoku ist in Arbeit.

...was für ein schöner Satz:  sich kleiden ist Gegenwart... hab ich das echt so aus dem Kopf gedrückt?  wow...




 








...tschühüüüs!
Wiebke

Samstag, 25. Oktober 2014

Anleitung: Kissen mit Flügelrand








Ich hatte mal angekündigt, mir gelegentlich fachlich ein bisschen über die Schulter schauen zu lassen.
Gestern war so eine Gelegenheit:  ich habe für Freunde ein längst überfälliges Hochzeitsgeschenk angefertigt. Man wünschte sich zwei grosse Sofakissen, der Stoff war schon lange ausgesucht und wartete bestimmt über ein halbes Jahr in meiner Werkstatt auf die Verarbeitung.  Ich habe es dann gestern mal in Angriff genommen:  zwei Kissen mit sogenanntem " Flügelrand" -so kenne ich die Bezeichnung aus meinem Beruf.
Für mich besonders erfreulich war, dass ich einen meiner derzeitigen Lieblingsstoffe verarbeiten durfte... zwischendurch schien die Sonne so stark, dass ich dachte die Farben springen mir gleich vom Stoff - so ausdrucksvoll hat dieser Möbelvelours geleuchtet.
Ich mag diese Anfertigungsart sehr, sehr gerne. Man hat irgendwie kaum Aufwand oder Denkarbeit und am Ende hält man ein Kissen in der Hand mit hohem handwerklich "wertigem" Ausdruck und gelegentlich einem "HÄ?"- Effekt, denn es erschliesst sich nicht gleich jedem, wie das Kissen genäht wurde.
Ich schwöre:  es ist so einfach, dass Praktikanten in meiner Werkstatt immer als erstes ein solches Kissen anfertigen mussten...ja - mussten :) . Das durften sie dann am Ende auch immer mit nach Hause nehmen .
 


Ich versuche mich also jetzt mal an einer Anleitung und freue mich über Feedback, denn ich wüsste schon auch gerne, ob ich mit ich Bild und Wort auch verständlich ausdrücke.


Anleitung für Kissen mit Flügelrand:

Zu Eurem gewünschten fertigen Kissenmaß rechnet Ihr rundum jeweils eine Nahtzugabe von 1cm (oder Eure persönliche Standardnahtzugabe) dazu plus die Breite des Flügels.
Bei mir ist das entscheidende Maß ein Inlet von 45x45cm.
Daher: 45+1+1+4+4= 55cm
Also ein Zuschnittmaß von 55x55cm für die vordere Kissenplatte.

Die hintere Kissenplatte  ist  im unteren Drittel zweigeteilt und erhält einen Reißverschluss. Daher mache ich hier immer in der Höhe  (für die Nahtzugabe am RV ) eine Nahtzugabe von insgesamt 3cm und teile dann die Platte im unteren Drittel. Eventuell überstehender Stoff wird dann später abgeschnitten.

Dann wird nur an der Stelle wo der RV eingenäht wird der Stoff  abgekettelt, alle anderen Stellen wird man später gar nicht mehr sehen:


Vordere Kissenplatte und beide gekettelten Teile der rückseitigen Kissenplatte 







Anschliessend legt Ihr die 2 Teile der rückseitigen Kissenplatte rechts auf rechts, so dass die gekettelten Nahtzugaben  auf einer Seite bündig liegen:

Rückseitige Kissenplatte, an den Nahtzugaben des RV bündig aufeinandergelegt




Danach näht Ihr Eure Öffnung für den RV.  Bei mir sind es hier jeweils 12cm vom Rand aus, die ich zunähe. Ihr müsst sicher gehen, dass der Reißverschluss nicht so lang ist, dass er Euch später  in den Flügelrand hineinragt:

Nähen der Öffnung für den Reissverschluss



                                    Dann von der linken Seite aus schön gleichmässig ausbügeln...

Ausbügeln der Nahtzugabe am RV, linke Stoffseite



       ...danach nochmal von rechts drüberbügeln und gucken, ob alles schön gleichmässig geworden ist :)

gebügelte rückseitige Kissenplatte, Öffnung für den RV





Als Reißverschluss nehme ich einen  Endlos-RV, den ich mir passend abschneide.  Da kann man natürlich auch jeden passenden, fertigen Reissverschluss verwenden.  Den Zipper ziehe ich vor derm Nähen ein und lege den kompletten RV geschlossen (!)  mittig unter die Stofföffnung.
Das wird dann mit dem Reißverschlussfuß erst von der langen Seite her angenäht. Am Zipper mache ich kurz halt ...

Einnähen des RV.  Zipper  eingzogen, RV geschlossen



...dann hebe ich mit steckender Nadel das Füßchen an und schiebe den Zipper nach hinten durch, wo er beim Nähen nicht stört. Ich nähe den Stoff stets so, dass er den Reißverschluss mittig verdeckt. Das funktioniert bei dieser Nähweise absolut problemlos und  sieht handwerklich einfach etwas gekonnter aus.  Kann man auch nochmal schön sehen auf dem allerletzten Bild am Ende dieses posts.

Durchschieben des Zippers beim Nähen



                                      

So sieht das dann fertig aus. Eine Kissenplatte mit Reißverschluss - im Idealfall genau die gleiche Grösse wie die vordere Platte ( Aber das habe auch ich eher selten, daher bringe ich vor dem nächsten Nähgang alles auf gleiches Maß ) :

fertig genähte rückseitige Kissenplatte


                                                                 


Jetzt legt Ihr die Platten rechts auf rechts aufeinander und fixiert mit einigen Stecknadeln die Platten.  Ich habe hier ja einen Velours verarbeitet.... der wandert beim Nähen echt wahnsinnig...
Wenn jetzt eine Platte etwas  länger ist als die andere kann man das gut angleichen.  Mach ich lieber vor dem Nähen, als nachher.

Beide Kissenplatten rechts auf rechts gelegt und mit Nadeln fixiert



Nun nur einmal rundum abnähen mit der Nahtzugabe Eurer Wahl, dann Nahtzugabe und ggf die Ecken etwas einkürzen.  Dann wenden:

Kissenplatten werden nach dem nähen auf rechts gewendet






Jetzt das fast fertige Kissen :)   einmal sorgfältig ausbügeln.  Dazu die Nähte des Kissens vorher ordentlich rausarbeiten und auch vorher die Ecken evt mithilfe einer Nadel rausziehen.

Ausbügeln der Nähte






Nun markiert Ihr rundum auf dem Kissen die Breite des Flügelrandes, bei mir sind das 4cm.  Ich verwende seit vielen Jahren am liebsten den selbstauflösenden Marker von Prym.... total unkompliziert.
...man sieht vielleicht am Zollstock:  ich bin Linkshänderin :)) 



Flügelrandbreite markieren




Dann wird rundum auf der Markierung genäht. Mein persönlicher Favorit:  noch eine halbe Füßchenbreite daneben eine weitere Naht setzen, das sieht dann aus wie ein Doppelstepptstich. Nur dass die Rückseite genauso eine Steppnaht vorweist, wie die Vorderseite.   Witzigerweise macht diese banale  Kleinigkeit meist den "HÄ?"-Effekt aus.


Flügelrand absteppen.  Hier: doppelt
 



                                                             So sieht das dann fertig aus:


fertig genähte Kissenhülle mit "Steppnaht"




Man kann auch anstatt der (doppelten) Naht einfach einen Zierstich nehmen.  Auch schön:  Ein Webband, an den Ecken exakt auf Gehrung gelegt.
Anstatt des Reißverschlusses könnt Ihr auch einen Hotelverschluss fertigen- und zwar vorne und mit Druckknöpfen... ach, Euch fällt da sicher noch mehr ein : ).
Jetzt hoffe ich, dass die Anleitung Freude macht und vor allem dass sie verständlich ist. Ansonsten einfach mal Kontakt aufnehmen und dann helfe ich persönlich. 
Über ein nettes oder auch konstruktives Feedback freu ich mich natürlich sehr und ich habe auch noch weitere Varianten von Kissen, die ich gerne mal raushauen kann, wenn  Ihr mögt!

               Hier abschliessend noch "Tragebilder".... *lach*.  Also die wirklich fertigen Kissen:















                                                                    Tschühüüüss!
                                                                       Wiebke

Donnerstag, 25. September 2014

Loveboats.... das schöne Webband als Thema zur Taufe

                                 Auch schon wieder fast 2 Wochen her... die Taufe unseres Sohnes.





 

Ganz spontan., ohne grosse Mühe des Nachdenkens kam mir sofort das wunderschöne  Webband "Loveboats" von Farbenmix in den Sinn.  Die Blumengestecke und die Taufkerze wurden damit geschmückt und dann habe ich passend dazu aus festem Papier kleine Schiffchen gefaltet.  Meine Tochter streute Herzchendeko dazu, den grössten Teil haben wie aber wieder eingesammelt.  Ich meinte zu ihr, es sähe sonst aus wie für eine Hochzeit :) .
An der Kerze haben wir weisse Erika mit Heisskleber befestigt und dann das Webband mit kleinen Stecknadeln festgesteckt.  Also um ehrlich zu sein:  meine Schwester hat die Kerze so gestaltet- einfach schön, wie ich finde .   Betonung gleichermassen auf "einfach" wie auf "schön". 









Montag, 22. September 2014

Clementine, das Piratenshirt



Meine Tochter steht seit einiger Zeit auf schwarze Klamotten. Klar haben wir da noch nicht sooo viel im Schrank... nach der Glitzer-Feen-Einhornphase rutschen wir aber nun nahtlos rein in den coolen Look, den sie als frischgebackenes Schulkind für sich wünscht.  Soll sie haben.  Ihr spezieller Wunsch war ein "Piratenshirt".  Ich hab mir ein Paillettenbügelmotiv bestellt in der Hoffnung, dass es dem Shirt ein bisschen Glitzerpep gibt und es dadurch nicht so trist aussieht. Und tatsächlich peppt es sehr :) .




                              Zusätzlich habe ich alle Nähte mit einem roten Zierstich versehen.





Bin ja ein grosser Fan von dem Modell Clementine- ich mag es einfach gerne an meiner Tochter sehen, es steht ihr total gut.  Hübsch, lässig und ein kleines bisschen mädchenhaft.  So sollte auch das Piratenshirt werden. Ich finde echt, es ist sehr gelungen.  Sogar nähtechnisch hab ich an mir mal nix zu meckern.  Da der leicht ausgestellte untere Saum leicht schonmal unschön nach aussen umklappt, habe ich nun ein schmales Bündchen auch unten angenäht ( ich hab sonst immer einfach den Stoff umgelegt und gesäumt ) ... ich glaube, das hat es gebracht:  bisher ist beim Tragen nichts hochgeklappt.






Meine Tochter ist superhappy mit dem Teil  und ich bin sehr zufrieden: der schwarze Sommersweat stammt ursprünglich von einem nicht so sehr gelungenen Kleid für mich und der gestreifte Taschenstoff war mal ein sehr geliebtes Shirt von mir.... abgeliebt kann man schon sagen und sogar mit Mottenloch.  An mir schon lange nicht mehr schön anzusehen, aber zu schade zum einfach wegwerfen.





Die restlichen guten Stücke reichen vermutlich noch für ein Ringelshirt für den kleinen Piratenbruder. Mag ich gerne, meinen Kleiderschrank auf diese Weise auszumisten.
Stehen Eure "Kleinen" auch schon so auf schwarz und dunkel und cool?  Wie setzt Ihr das um? 



Montag, 8. September 2014

Halima am Kind

Das kam beim Upload neulich...






...nicht mit hoch:  Meine Tochter mit ihrem Kleid.  Jetzt fand ich die Bilder auf der Speicherkarte und reiche sie nach.   Nach der Einschulung sind wir noch durch die Stadt geschlendert und in einem Klamottenladen kam es so über sie... einfach mal ein bisschen tanzen.


Ich denke, die Bilder darf ich  nachrücken  :)







   Tschühüüss!

Montag, 1. September 2014

Einschulungskleid mit Schultüte

Die Einschulung meiner Tochter ist nun auch schon einige Tage her und wir haben uns gut auf den neuen Tagesablauf eingegrooved: doch  noch ein Viertelstündchen früher aufstehen, Pausenbrote schmieren, zum Schulbus bringen und dann ...kommt Mittags meine Große alleine mit dem Schulbus wieder nach Hause.  Ungewohnt für mich- klar.
Aber auch schön und es fühlt sich für mich "richtiger" an, ein Schulkind zu haben als ein Kindergartenkind.
Wie an anderer Stelle schoneinmal geschrieben: meine Tochter kommt gerade erst in die Schule, da haben andere Eltern ihre Kinder fast schon aus dem Haus. Von daher passt das jetzt auch so.  Eher keine Kindergartensehnsucht bei mir :) .

Ich hab ihr ein Kleid zum ersten Schultag genäht: es sollte hübsch aber nicht zu fein sein, es sollte zu ihr passen und unter den vielen Kindern nicht allzusehr auffallen.  Also Rüschen und viel Weiß und so richtig "schick" kam dann für uns nicht infrage.
Mir lief das Kleid HALIMA von Farbenmix kürzlich über den Weg und es gefiel mir sofort!

Es bietet soviele Möglichkeiten: landmädelmässig aufbereitet oder ein bisschen festlicher,  hinten mit einem Rüschenrand, viel Platz für Stickereien (wer das kann und mag)  und die Möglichkeit mit verschiedenen Stoffen zu spielen. Mit passender Schultüte ist es dann doch ein bisschen was zum Gucken ...

Bei uns kam das dabei heraus:








Die Stoffkombi hat sich meine Tochter ausgesucht. Am liebsten wäre ihr noch was mit schwarz gewesen, aber da konnte ich zu wenigstens grauem Stoff rüber retten.



Die Schultüte habe ich selbst  genäht und über einen Papprohling gestülpt.   Da ich beim ersten mal gepatzt hatte, musste ich den gewünschen Hund aus dem missratenen Teil ausschneiden ( das Plottermotiv hab ich gekauft und ehrlich: ich finde es nicht so besonders schön, aber das liegt ja im Auge der jungen Betrachterin...) und nochmal neu aufnähen. Hab ich dann einfach mit Zickzackstich gemacht.
Im Original sieht es übrigens überhaupt nicht so "ruppig"  aus wie hier auf dem Foto...






Die hübsche Rückseite des Kleides habe ich schlicht gelassen, nur das graue Rückenteil vom Kleid bekam einen passenden Zierstich.
Die weisse Zierbordüre ist eigentlich eine Art Schrägband zum Einfassen eines Stoffes. Hier habe ich wissentlich gepfuscht und den Stoff damit unterlegt.  Wer sich die linke Stoffseite anschaut, sieht den "Fehler".  Aber wir sehen uns das hier nicht an : ))) .



Wie Ihr seht, habe ich die Bilder zu drei verschiedenen Tageszeien an drei verschiedenen Orten gemacht.
Es war wie verhext: entweder überhaupt nicht richtig Zeit zum Fotografieren, oder Regen, oder der Kleine am Bein....  irgendwann dachte ich, wenn ich noch weiter auf Idealbedingungen für meine eher bescheidenen Fototalente warte, dann kann ich es auch gleich lassen.
Von daher hoffe ich , die Bilder sind einigermassen anschaulich.