Lexikon

Montag, 21. September 2015

Winterjacken sew along




Sowas brauche ich jetzt.  Ein Projekt ganz für mich alleine, überschaubarer Zeitrahmen und das als Sew along mit "ans Händchen nehmen"  und mit einigen Tutorials.

So einen kleinen Schubser, mal wieder in die Gänge zu kommen... den hole ich mir bei dem diesjährigen Winterjacken sew along von Me Made Mittwoch gern ab.

Vor einiger Zeit sah ich in einer Ausgabe der Ottobre einen Military-Trench.  Ich bin ja tragenderweise ein grosser Fan dieser Mode, schon immer gewesen.  Zum Glück finde ich diese Ausgabe nicht mehr, ich hätte mir das sonst prompt zugemutet, weil der Schnitt dann schon griffbereit vorliegt und nicht noch erst gekauft werden muss.  Da ich zeitlich recht eingeschränkt bin muss ich mir leider die ganzen schönen Gürtel und Riegel und viele Knöpfe und Abnäher sparen, die so einen Look ausmachen.
Und ich muss zugeben, einen Mantel habe ich noch nie genäht. Naja, einen Bademantel schon :) .

Ich habe mich jetzt einige Tage online umgesehen, die vielen schönen Mäntel mit Military-Look mal beiseite gelassen ausser den hier, den ich im Blog von JOMA-style  fand- auch im Rahmen eines Sew alongs genäht seinerzeit :).
Den Mantel finde ich wirklich hübsch, ich mag auch immer gerne optisch einfache Krägen, gerne etwas streng.
Mit meiner Konfektionsgrösse mag ich mich derzeit aber nicht gerne in einigermassen körpernah geschnittender Kleidung sehen, also fällt auch dieser schöne Mantel für mich raus.  Definitiv werde ich ihn mir mal vormerken für ein vielleichtes nächstes mal.

Absolut verguckt habe ich mich in dieses schöne Modell von trendschnitt.ch .
Ich muss mir verkneifen, die Seite immer wieder aufzurufen, ich finde den Mantel im Egg-shape Stil umwerfend.
...alleine der Preis- puuh nee.  Nicht wenn ich mich erst noch übe in der Sache.   Aber auch dieser Mantel wird vorgemerkt.  Superschön, wirklich.  Wenn der dann noch aus absolut hochertigem Material angefertigt wird ist das sicher ein Traum.  Ich mag mich da gar nicht sattsehen an dem Teil.
 Aber weiter...










Das hier ist mein derzeitiges Vernunftprojekt für unseren Sew along und sicher auch vom Anspruch ans saubere Nähen reichlich genug Aufwand für mich.  Zumal ich diesen Mantel damals beim Kauf der Ottobreausgabe eh ins Auge gefasst- und zwischenzeitlich wieder vergesse-hatte.
Vom Schnitt her etwas was ich jederzeit mal überziehen würde, mit seitlichem Abnäher und Luft vorm Bauch, ohne dass ich mir darin trutschig vorkommen muss.  Der Kragen- hm.. ist nicht so ganz meins, vielleicht kann ich da in Eigenregie noch etwas pfiffigeres überlegen.  Aber er passt ja so wie er ist einfach gut an den Mantel. Solange der nicht aussieht, als hätte ich den Mantel der englischen Queen abgeluchst ist für mich dann optisch auch alles ok.   Rückseitig hätte ich wohl noch gerne einen kleinen Schlitz, ich denke das sollte machbar sein.


Für mich wird es wohl ein Wollstoff werden wie angegeben, farblich ist aus der gesamten Herbstpalette alles für mich drin, auch Beerentöne und sogar als farblicher Ausreisser ein  kräftiger Rosa- oder Pinkton.  Ich denke ich muss schauen was mir das überhaupt in die Finger kommt an Stoffen.  Je dezenter der Oberstoff, desto auffälliger möchte ich allerdings farblich abfüttern .






Wie eine persönliche Einladung zum Winterjacken Sew Along liest sich übrigens der Text zum Bild in der Ottobre Herbst/Winter 2014 :
"Es lohnt sich Zeit und Mühe in einen Herbstklassiker, wie einen schönen Wollmantel, zu investieren. Stoffe in guter Qualität zusammen mit tadelloser Näharbeit ergeben, dass Dein Lieblingsmantel Dir viele Wintersaisons lang Freude macht. Dieser Mantel in modischer Kokonform mit Leistentaschen und leicht eckig ausgeführten Armausschnittnähten, aus nachtblauem Wollstoff, hat ein Viskosefutter."

....naja dann!

Das nächste Treffen ist am 4.10. inclusive einem Schulterpolster-Tutorial.  ...toll!

 

  

Freitag, 21. August 2015

FrauAiko im Test... hier die erste:



Auf der Suche nach einem ganz einfachen Shirtschnitt auch für mehr Oberweite und in Grösse 42/44 stolperte ich mehrfach über den neuen Schnitt von schnittreif :  FrauAiko - zwar hätte ich mir Brustabnäher gewünscht aber ich war eben neugierig und probierte ihn aus. Der Schnitt wird bis Grösse L angeboten.  Ich verwendete nicht wie angegeben Webware sondern einen gestreiften Crash-Jersey.  Zuschnitt und Nähen gingen flott von der Hand, ich habe mir die Teilungsnaht im Rücken gespart und auch die Taschen vorne.







...die Lesebrille macht einen schlanken Fuß :)
 Die Ärmel sind einen Tick länger als angegeben.   Vom Fall, von der Optik und allem gefällt mir der Schnitt gut. Wenn ich mir meine Fotos dazu anschaue habe ich nichts dran auszusetzen.  Schaue ich aber an mir herunter und sehe den Crash-Jersey, dann bin ich so -... hmmm .  







Also ich denke eher nicht, dass ich mich mit dem Material anfreunden werde, obwohl ich die überschnittene Schulter richtig schön finde, besonders wenn man das durch den gestreiftem Stoff  so schön wahrnehmen kann!  Ich hab da immer diese Geschäfte vor Augen, vornehmlich von älteren Damen frequentiert... Alles so im Einheitsschnitt und gerne bis fast auf Knielänge- egal ob Shirt, Weste oder Jacke... gelegentlich sonderbare Fummel dabei und Kopfbedeckungen, alles zum Schnäppchenpreis rausgehauen... und dann ab in den Reisebus und weiterfahren in die nächste Touri-Stadt.     







Aber Kopfkino bleibt Kopfkino :( .  Es liegt ganz alleine an dem Material. 
Ich habe noch sowas wie Fliegerseide hier liegen, silbergrau und nicht stretchig, das wird die nächste Testversion.  Ma guckn ...   :)

Tschühüüüs!

Montag, 17. August 2015

Malkittel für die Schule, schnell gemacht nach Anleitung von *kleine Fluchten*






Im letzten Jahr schon gesehen, vermerkt zum nachnähen- aber erst nach einem Schubs durch das 
Tutorial von *kleine Fluchten*   dann endlich angefertigt: der Malkittel aus einem alten Oberhemd.   





Die Liste zum Schulanfang ist lang, unter anderem ist dem Kind der obligatorische Malkittel mitzugeben. Letztes Jahr zum ersten Schuljahr hab ich den einfach verschludert, es wurde auch nie danach gefragt.
Dieses Jahr hat es dann auch bei mir endlich geklappt.  






Wie so oft war der Anlauf lang und letztendlich ging alles ganz flott von der Hand. Ich habe gleich zwei Malkittel gemacht, die beste Freundin meiner Tochter wurde nämlich gleich mitbedacht.  Grosser Unterschied:   ich trage in Blusen Grösse L bis XL  und die Mutter der besten Freundin trägt S. 









Sie gab mir eine schmal geschnittene Bluse mit, die auch noch in der Taille vorne und hinten gesmokt ist. Die ist als Malkittel ziemlich schick anzusehen, aber nach Fertigstellung musste meine Tochter erstmal zur Probe in den Malkittel ein- und aussteigen.  Ich hab das dann beäugt und würde sagen: geht so. Da wird sicher niemand die hinteren knöpfe öffnen und schliessen...  Kinder wurschteln sich ja überall einfach rein.  Die können sich ja auch vier Lagen Hosen in einem Rutsch hochziehen:  Unterhose, Strumpfhose, Jeans und Matschhose- nur so als Beispiel :) .



Also die "S- Bluse"  ist auch als Malkittel eher körpernah geschnitten, meine "L-Hemdbluse"  musste nachträglich noch mit Bindebändern im Rücken bestückt werden. Die hab ich jeweils aus einem Stück abgeschnittenen Ärmel angefertigt.  Ärmelbündchen und oberer Abschluss am Kragen sind aus original Bündchenstoff genäht.  




Das, was ich am primsten am Malkittel finde ist das enge, sehr lange Bündchen.  Wenn die Kids so mit Wasserfarben malen und mit den Ärmeln  haarscharf am Wasserbecher und am aktiv genutzen Wassermalkasten vorbeifliegen ist die Gefahr eines Farbunfalls dann eher gering würde ich sagen. Hübsch ist es auch, finde ich. 


Tschühüüüs! 

Freitag, 31. Juli 2015

Langeneß - und plötzlich trägt sie Röcke in Serie :)




Der Urlaub stand unmittelbar bevor und ich haderte nach wie vor mit meiner spärlichen Garderobe.
Ist ja nicht so, dass ich mir so rein gar nichts kaufen kann oder darf, aber aus gutem Grunde bin ich nach wie vor beim Bekleidungskauf regelrecht geizig.  Persönlich verordnete Sparsamkeit gepaart mit einer Kleidergrösse "in der ich mich noch immer nicht sehe" versprechen nicht gerade gute Stimmung im Reisekoffer.  Die wollte ich mir aber für mich und auch für meinen Mann für diesen Urlaub unbedingt mitnehmen.  Ich kramte also  in meinem Stapel an Bekleidungsstoffen sowie in meinem Schnittmusterbestand und fing einfach an.  Zu verlieren gibt es ja nichts.  Die verwendeten Stoffe habe ich schon einige Zeit liegen, gekostet haben sie allesamt nicht viel denn es sind Schnäppchenkäufe vom Stoffmarkt oder aus einem Stoffoutlet und die habe ich alle spontan gekauft. 
Den ersten Langeneß-Rock nähte ich mir aus einem richtig schönen bestickten jeansblauen Stoff. Mit Godeteinsätzen und Reißverschluss seitlich.  Ich habe mir besonders viel Mühe gegeben, die Rocklänge zu bestimmen. Wenn ich mir einen Rock nähe, dann meist für Frühjahr oder Herbst wenn ich Strumpfhosen dazu trage. Dann hat der Rock eine  beliebige Länge "irgendwo über dem Knie".   Da bin ich eigentlich immer zufriedenzustellen, wenn ich eh Stiefel dazu trage.  Jetzt so sommerlich mit hoffentlich sonnenbrauen Beinen und Sandalen ... das hab ich schon ewig nicht mehr gemacht-tatsächlich.  Seit Geburt meiner Tochter bin ich bekleidungsmässig regelrecht unsicher geworden was das angeht.  Da bot sich mir der Familienurlaub perfekt an um einfach mal Röcke draufloszutragen und mal reinzufühlen, wie es mir damit geht.  Was soll ich sagen, ich habe in 16 Tagen nur einmal einen Nachmittag eine 3/4 Hose getragen und ansonsten ausschliesslich meine selbstgenähten Röcke :) .
Zurück zu Rocklänge:  ich habe mich an die Regel gehalten, die schlankeste Stelle am Bein mit der Rocklänge zu betonen -also Rockende unmittelbar über dem Knie- und bin damit ganz gut gefahren.  Dass ich Wasser einlagere im Laufe des Tages und Krampfis grüssen- na gut.  Das ist eine OP-Baustelle für den Winter und 20 bin ich schon seit 27 Jahren nicht mehr . Aber ansonsten habe ich mich wirklich wohlgefühlt optisch sowie klimatisch.  Hochsommer in Istrien eben.
Hier der erste Langeneß-Rock:


Übrigens hier mit einem umgebastelten alten Shirt.  Ursprünglich war das ein Langarmshirt mit V-Ausschnitt, das ich nur noch zum Schlafen anzog. Weil der Stoff aber eine ganz tolle Quali hat wollte ich das Shirt nicht wegschmeissen.  Ich habe grosszügig mit der Schere den Ausschnitt "beseitigt" sowie Ärmel gekürzt und den Saum im leichten Bogen abgeschnitten. Dann nur noch überall mit Rollsaum veräubert und bums :).  Die Aktion hat mich an meine Nähanfänge erinnert irgendwann in den frühen 80ern. Taschengeldnot und Kleidungsbedarf machten damals  irgendwie immer erfinderisch.








Mein Lieblings- Urlaubsrock.  Ich liebe diesen Stoff- eigentlich aus Verlegenheit damals gekauft weil mir jemand den gleichen in oliv vor der Nase weggeschnappt hat. ... einfach eine beliebige Farbe aus dem Rock mit entsprechendem Shirt kombiniert und es passt. Vor allem an sonnenbraune Haut.  Da habe ich ohne Godets gearbeitet und den Rock auch seitlich mehrmals meinen Kurven angepasst. Also vom Schnitt her nun kein reinrassiger Langeneß mehr :) .





Den hier habe ich etwas länger gemacht... überhaupt musste ich mit der vorhandenen Stoffmenge ein wenig rumstückeln. Schade, ich fand den Stoff und die Farben so toll aber als Rock wirkt der so gar nicht gelungen.








Mein Alltagsrock im Urlaub. Den habe ich noch eine Stunde vor Abreise im Morgengrauen mit heisser Nadel genäht. Nur mit Gummizug und Rollsaum, aber wieder mit Godeteinsätzen. Meine Tochter lag vollkommen übermüdet auf dem Sofa und heulte weil sie "auch so einen" haben wollte. Da hab ich ihr dann aus einem Restefitzel einen Schlauch genäht, Gummiband rein und das Kind war glücklich.   Mein Mann lief packend vorbei und sagte nur tocken: " Du hast ja Nerven, jetzt noch zu nähen".   Ja, manchmal hab ich die noch. Ich staune selbst :) 




Hier nochmal alle Röcke mit weiteren spontanen Urlaubsshirts, die mit Schere und Rollsaum auf Sommer umgepimpt wurden, anstatt in die Altkleidersammlung zu wandern:





                                                                      Tschühüüs und bis bald!

Freitag, 12. Juni 2015

Halima: aus Resten und Webkantenverwertung wird "ausgehfein"

 Na, da habe ich ja was angestellt...




Ich wollte aus dem Rest vom schwarzweissen Karostoff aus dem ich den Rock Insa nähte, ein Kleidchen nähen. Es sollte ländlich sein, ganz schlicht.  Meine Tochter wünschte sich noch einmal ein Halima-Kleid von Farbenmix. Bedingung: schwarzes Bindeband. Ok, gebongt...  Damit das Kleid etwas farbiger wird, wollte ich den schönen Taft von meinem Midsommar-Rock mit verwenden.  Überhaupt bin ich zur Zeit sehr auf "Verwertung" eingestellt und versuche, nicht so viele angeschnittene Stoffe zu hüten. Jetzt habe ich aus Versehen ein wirklich ausgehfeines Kleid genäht...






Dem Kleid habe ich einen schwarzen Besatz angeschneidert und das Oberteil innen mit dem pinken Taft abgefüttert.





                                       Die fransige Webkante wollte ich unbedingt mit verwerten!





Zwischenzeitlich hatte ich etwas Sorge, das Kleid könnte ein Zwitter zwischen Cowgirlweste und Trachtenkleid werden.  Aber alles ist gut :) .  Auf dem Foto kann man sehen, dass ich nicht ganz auf den geraden Karoverlauf geachtet habe- nennen wir es jetzt einfach mal ein Echtheitsmerkmal für Handarbeit ;)






Die Taftschleife ist toll geworden.  Ich habe da eine Falttechnik mit der ich solche Bänder annähe und unten schräge ich das Band immer ab. Das sieht immer sehr üppig und wertig aus- macht aber fast keine Arbeit.   Dazu werde ich in Kürze ein kleines Tutorial schreiben :)





Das Rockteil ist aus blütenweißem Batist und mit 4 Rüschen abgesetzt... wollte ich immer schonmal ausprobieren. Die Unterkanten der Rüschen sind mit Rollsaum versehen, das macht sich gut und sieht so schön ordentlich aus:










Das Kleid ist in der Tat fein, aber ich finde nicht zu sehr.  Meine Tochter fühlt sich darin zum Glück sehr wohl und nicht aufgebrezelt.


...

Es gibt da aber nochwas.  Ich falle da immer gerne drauf rein:  Beim Halimakleid sind die beiden hinteren Schürzenteile gedoppelt, bzw abgefüttert.  Dazwischen habe ich ein Stück pinken Taft als unteren Abschluss gelegt.  Das vordere Rockteil ist jedoch einlagig- da hat es dann schon gehakt mit dem Taftabschluss, denn schöner ist ja, wenn die Taftlage unten herausschaut und nicht "aufgenäht ist.  Es werden abschliessend alle Rockteile inclusive dem "Unterock" ( hier ist es ja der weisse, gerüschte Batist...) aufeinandergelegt und zusammengenäht. Auf diese Weise ist es unmöglich, einen schönen, durchgehenden unteren Abschluss zu schaffen... also wenn man es genau nimmt.  Ich bin ja im Bekleidungsnähen alles andere als ein Profi. Wenn hier Jemand von euch einen ganz tollen Tip hätte, wäre ich sehr dankbar. Ich werde vermutlich die unteren Rockteile bei einem nächsten Halimakleid etwas umbasteln und den Nähverlauf etwas abändern damit ich soetwas wie einen Satinstreifen oder wie hier einen gefalteten Taftstreifen tatsächlich verstürzt einnähen kann.
Es ist ja nicht immer alles Ponyhof beim Nähen... wie man hier sieht, habe ich am Schluss dann echt den Ehrgeiz aus beschriebenem Grund auch mal sausen lassen:










Letztendlich ist und bleibt es ein schönes Kleid und ich kann Halima auch Nähanfängern wärmstens ans Herz legen!
Tschühüüs!


Montag, 8. Juni 2015

Das Frühlingsjäckchen- doch noch geschafft

Me Made Mittwoch  hat ein Herz für Nachzügler :) .



Die letzten gestrickten Frühlingsjäckchen dürfen im "Finale der Herzen" noch verlinkt werden.  Auch ich habe meine Jacke noch fertig stricken können. Ob ich zufrieden bin- tja hmmm.  Ich freu mich, dass ich hier keine Strickleiche herumliegen habe, ich habe eine Strickanleitung trotz Verständnisschwierigkeiten komplett durchgearbeitet, ich habe mehrmals teilweise aufgeribbelt und neugestrickt, insgesamt passt die Jacke obwohl sie sicher auch eine Nummer grösser hätte sein können.  Das Bändchengarn taugt als "Frühlingsjacke" wohl auch eher, wenn man auf dicken Nadeln locker strickt, was bei dieser Jacke aber nicht vorgegeben war- aber das wusste ich ja.




Die Ärmel sind nicht wie vorgegeben nur links gestrickt, ich mag das für mich nicht so.  Daher sieht man auch die Abnahmen an der Schulterkugel- stört mich aber nicht. Auf dem Bild ist das viel drastischer zu sehen, als im Original- da fällt das kaum auf.   Nachwievor bekenne ich mich zu schwarz auch im Frühjahr und im Sommer.  also von daher .... :) .




Die Jacke habe ich noch nicht gewaschen und nicht gespannt, ich habe für die Fotos lediglich ein wenig die Ränder gedämpft, die sich nach innen aufrollen wollten am Vorderteil. Wer weiß, vielleicht wird sie ja noch ein wenig grösser ...






Es gehört auch noch ein Knopf an die Jacke, das habe ich jetzt auch noch nicht erledigt. Schliessen kann ich die Jacke über meinem Bauch nicht ( also ich kann schon...sobald Knopf vorhanden , aber ich werde mich hüten ;)   ),  mit einem schönen Shirt drunter trägt sie sich offen aber durchaus ganz gut.





Fazit:  netter Jackenschnitt, allerdings nur wenn kein offensichtlicher Bauch vorhanden ist.  Das Bändchengarn finde ich für so auffällig sichtbare Nähte zB am Schulterbereich persönlich nicht so gut geeignet wenn die Wolle so fest verstrickt wird.  Ansonsten gerne wieder.




Montag, 18. Mai 2015

Schnell genäht: Rock Insa




Die Tochter wünschte sich einen sommerlichen Rock. Den Schnitt Insa ( von Farbenmix) habe ich schon eine ganze Weile bereitliegen. Bei der Stoffauswahl beschränkte ich mich auf das, was ich eh hier liegen habe: einen schwarzweißen Vichykarostoff mit aufgedruckten Blümchen, im letzten Sommer auf einem Stoffmarkt gekauft.




Für den gerüschten Oberrock habe ich die geblümte Seite gewählt, für den glatten "Unterrock" die Rückseite ohne Blumen.









Insa ist ein allgemein sehr bewährtes und beliebtes Schnittmuster von Farbenmix. Ich muss sagen, der Rock ist für so wenig Nähaufwand echt effektvoll. Wir sind eher nicht so die Bestick- / und buntbunt-Fraktion. Man kann da ja echt richtig reinklotzen  was das Dekorative angeht,  uns reichte hier ein rotes Karoschrägband als unterer Abschluss. 






                                                                     ...so kann man gehen   :)


Tschühüüüs!
Wiebke